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Kirlian Camera - "Eclipse" I Gothic Classic & Music Monday #109

19 März 2018

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch? Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche! ;)

Ich erzähle euch ein bisschen von meiner vergangenen Woche. Fotos gibt es dazu leider nicht. Irgendwie mache ich ausschließlich Fotos von meinem Kleinen. :) 
Aber ich habe euch Musik herausgesucht. Ich wollte euch schon lange etwas von Kirlian Camera vorstellen. Kennt jemand von euch die Band? KC gehört zu meinen absoluten Lieblingsbands - seit keine Ahnung wie lange schon... ich glaube, so seit 2002/03. Ich hatte sie einmal live gesehen auf dem Wave Gotik Treffen 2006. Schon so ewig her! :D
Natürlich habe ich wieder lange überlegt, welches Lied ich für euch wähle. Meiner Meinung nach sind "Eclipse" und "Blue Room" die eingängigsten; jeder "Gruftie" kennt sie. Ich gehe zwar schon ein paar Jahre nicht mehr in Clubs, bin mir jedoch sicher, dass diese Songs noch immer gespielt werden.
Lasst Eclipse einfach mal auf euch wirken. Es gibt jetzt kein super Video dazu, hört und genießt nur... ;)


Zurzeit bin ich doch wieder sehr... ja, was? Traurig? Düster gestimmt? Auf der Gothic-Welle? Ich finde keine Worte. Ich mag das Düstere schlicht und ergreifend.  

So, was gibt`s noch? Ich war seit über einem Jahr wieder beim Pilates und es tat so gut! :) Das letzte Mal war ich, glaube ich, im November 2016, also relativ am Anfang der Schwangerschaft. Geht jemand von euch zum Pilates?

Ich hoffe, es geht euch gut! :*

Alles Liebe ♥
Eure Diana 

Feist - "Intuition" I Music Monday #108

29 Januar 2018

Guten Morgen ihr Lieben,

während mein Kleiner spielt, versuche ich euch ein paar Zeilen zu schreiben. ;) Seit ein paar Wochen schon habe ich für euch Feists "Intuition" herausgesucht. Wie ich auf dieses Lied gekommen bin? Nun ja, eher auf unangenehme Weise. Denn wenn sich Situationen häufen, in denen man ein schlechtes Bauchgefühl hat und die eigene Intuition einem was anderes sagt, als die Menschen um einen herum, wird es Zeit umzudenken und zu handeln. Den Mund aufzumachen und zu sagen, was einem nicht passt und wie man selbst die Dinge sieht. 

Natürlich war es oft in Verbindung mit meinem Kleinen (ich glaube, das Thema Baby kommt in jedem Post vor :D aber er ist nun mal mein Leben). 
Jede Person (ob Familie oder auch Fremde) gibt irgendwelche Tipps, was selbstverständlich nett gemeint ist und nur helfen soll, doch ich bin überzeugt, dass uns die Natur mit etwas ausgestattet hat, was ich elterliche Intuition nenne. Wir machen schon alles richtig. Wir müssen nur auf uns selbst vertrauen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir für unser Baby richtig handeln. Klar hat jede Mutti und jeder Vati und jede Oma usw. so seine Erfahrungen, aber jedes Kind ist auch einfach anders und wir möchten es so machen, wie wir es für unser Kind am besten finden. Alles andere wäre ja auch komisch, oder? Warum sollte ich gegen meine Intuition handeln?! 


Zugegebenermaßen ist es nicht immer einfach zu sagen: nein, ich glaube, das funktioniert so für mein Kind nicht oder das und das möchte ich nicht. Ich habe da immer im Hinterkopf, dass andere schon mehr Erfahrung haben (Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte mit mehreren/größeren Kindern). Für uns ist es schließlich das erste Kind. Und sicher kann man nicht alles wissen und ich höre mir alles an, doch was ich dann für mein Kind umsetze, ist dann wieder eine andere Frage. 
Wie gesagt, ich denke, jeder besitzt die Intuition zu wissen, was das Richtige ist - egal, ob es jetzt um Kindererziehung oder was auch immer geht. 

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger, friedfertiger Mensch. Und wer genauso ist, weiß, wie schwierig es fällt, nein zu sagen. Doch stelle ich, wenn ich nicht nein zu Dingen sage, immer wieder fest, dass ich dann die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl im Bauch habe. Bringt ja auch nichts. 
Also ich übe mich weiter darin zu sagen, was ich denke und fühle. Ich bin schon stolz, dass das sehr viel besser klappt. Bevor ich Mutter wurde, konnte ich das kaum. Es fiel mir extrem schwer. 

Kennt ihr das? Oder bin ich da die Einzige?
Hört immer auf euren Bauch. Hört nur auf euch selbst. Die Antworten liegen immer bereits in euch.

Ich wünsche euch eine erfolgreiche, aber möglichst stressfreie Woche! :*
Alles Liebe ♥
Eure Diana

"Dreams" (Cover) by D.Williams & L. Meester | Music Monday #107

25 September 2017

Der Musikmontag ist zurück. Euch Musik vorstellen, die mich fasziniert oder bewegt und der man vielleicht nicht an jeder Ecke über die Füße fällt. Ein bisschen "Wieso" und "Warum" gespickt mit den eindringlichsten Passagen aus den Liedtexten und das alles unter 5 Minuten, das ist die Aufgabe, die ich mir für diese Reihe gestellt habe. Und das Ganze inzwischen schon 106 Mal. Für die Nummer 107 habe ich euch heute einen verträumten Song mitgebracht, leicht wie eine Feder. Wenn es musiktechnisch bei euch mal nicht das große Feuerwerk, die fulminante Lasershow und akrobatische Tanzchoreographie sein muss, dann könnte euch dieser Song gut gefallen. "Dreams" von Fleetwood Mac intepretiert von Dana Williams und Leighton Meester:

Dana Williams & Leighton Meester - "Dreams" (Cover)

The Mynabirds - "Golden Age" | Music Monday #106

21 August 2017

Ein Montag, der sich fast schon ein wenig anfühlt wie Herbst. Raschelndes Laub, das morgens verschreckt über die asphaltierte Straße huscht. Vermehrt kühle Abend. Eine Sonne, die immer goldener wird. Golden wird es auch im heutigen montäglichen Musikvideo, dass ich euch herausgesucht habe. Durchaus warm wird es darin nicht nur optisch, sondern auch im Habitus des Songs, der textlich unheimlich überrascht und topaktuell ist. Wenn ihr wissen wollt, was es damit auf sich hat, folgt mir in den heutigen Music Monday mit der Band The Mynabirds und "Golden Age".
 
The Mynabirds - "Golden Age"
 

Juliette and the Licks - "Purgatory Blues" | Music Monday #105

24 Juli 2017

Ich habe mal wieder in meinem Musikarchiv gekramt. Hört, hört. Ja, die Musik läuft ab und zu wieder. Nicht nur gefunden, sondern auch gleich in den heutigen Montagmorgen mitgebracht habe ich euch diesen gut gelaunten, rockigen Sommer-Song. Einen Antreiber. Eine Stadionhymne, die die Freiheit und die Energie des Sommers einfängt. Gefällig, aber doch authentisch. Energetisch. Leicht. Zukunftsorientiert. Zukunftsbejahend. Endlich wieder positiv. Yay!

Juliette and the Licks - "Purgatory Blues"
 

I can't find myself | Music Monday #104

03 Juli 2017

Wenn ich an diese Rubrik denke, denke ich im Moment immer wieder: „Das Lied, was beschreibt wie es dir aktuell geht, existiert nicht.“ Und: „Da muss es doch etwas Positives geben.“ Gibt es auch. Nur nicht heute. Was soll ich sagen, kein Lied fängt mich zurzeit auf. Kaum eines spielt überhaupt. Und dann gibt es da doch eins. Lange vergraben und doch so gut wie eh und je in seiner zerrissenen Art: „Lost“ von The Cure.
 
 The Cure - "Lost"
 

Depeche Mode - "Martyr" I Music Monday #103

15 Mai 2017

Hallo ihr Lieben,

obwohl Katharina eigentlich diejenige ist, die sich bestens mit Musik auskennt, wollte ich, Diana, auch mal wieder etwas zum Music Monday beisteuern. ;) Von Katharina bekommt ihr (fast) jede Woche eine neue tolle Band oder eine(n) Singer/Songwriter(in) auf die Ohren. Ich bin stets aufs Neue erstaunt und fasziniert, was sie so alles kennt und aus welchen musikalischen Genres! Ich dagegen höre immer dasselbe. :D Ein Dauerbrenner (da Lieblingsband - ja, das kann man ruhig so sagen ♥) sind Depeche Mode. Im Zweifel, wonach mir gerade der Sinn steht, wird immer DM angemacht. Egal, in welcher Stimmung ich gerade bin - die Jungs passen einfach. 

Nun sind ja die Jungs auch keine Jungs mehr. Seit 1980 gibt es DM und schätzungsweise seit Ende der 1990er bin ich ein Anhänger ihrer Musik. Bisher hatte ich sie zweimal live gesehen. In Leipzig natürlich. ;) Nun werden sie bald wieder dort spielen und ich kann aus einem privaten Grund leider nicht mit dabei sein (okay, es ist ein wunderschöner Grund, also ist das in Ordnung). Ich hoffe, es ist nicht ihre letzte Tour, aber ich schätze mal nicht. Wenn jemand von euch dabei ist, wünsche ich euch viel Vergnügen!

Ich finde ja, dass Dave trotz seiner mittlerweile 55 Jahre (what?!) immer noch ein Augenschmaus ist. Und deshalb sehen wir uns jetzt ein Video an, welches die letzten (ich muss erst mal rechnen...) 37 Jahre (whaaat?!) Song- und Bandgeschichte einfängt. Optisch und akkustisch wirklich super, finde ich.


Wenn ihr noch mehr Musik wollt, dann schaut wie immer gerne bei der lieben Maja vorbei! ;)

Ich wünsche euch eine angenehme, sonnige Woche! :*

Alles Liebe von Katharina und mir ♥
Eure Diana

Nadine Shah - "Stealing Cars" | Music Monday #102

24 April 2017

Heute möchte ich diesen Musik-Post mit einem Versprechen an den Song starten. Unter der Voraussetzung ihr nehmt euch jetzt und in dieser Sekunde Zeit für den Song, hört ihn in absoluter Stille, voll aufgedreht, mit geschlossenen Augen und einfach ohne irgendeine Ablenkung, verspreche ich euch: Gänsehaut, Schweiß, Tränen und eine neue Weltsicht. - Wenn ihr euch denn auf diese emotionale Talfahrt einlassen möchtet. Wollt ihr? Dann jetzt noch einmal tief durchatmen und auf Play drücken:

Nadine Shah - "Stealing Cars"

Sweet Sound of Ignorance | Music Monday #101

03 April 2017

Alles neu macht der April. Alles musikalisch macht der Montag. Zumindestens hin und wieder hier bei uns auf dem Blog. Um es gleich vorab zu sagen: Den Song, der meine aktuelle Stimmung oder Wünsche ausdrückt oder in irgendeiner Weise auch nur annähernd erklären könnte, wie sich meine letzten Wochen angefühlt haben, gibt es nicht. Stattdessen gibt es heute eine nicht minder unterhaltsame Künstlerin und vor allem eine Botschaft, die es vielleicht als einzige schaffen könnte, mich aufzufangen.

Musikalisch wird es heute melancholisch-verträumt, optisch eher handgemacht und im Gesamtkonzept eher abseitig. Wir ziehen uns heute in eine Traumwelt zurück und feiern den Weirdo in uns. Das Ganze mit einem Song, der einfach sanft vor sich hinfließen will, ohne störende Höhepunkte. Von einer Künstlerin, die polarisiert: Soko mit "Sound of Ignorance".

Soko - "Sound of Ignorance"

Torres - "Sprinter" | Music Monday #100

06 März 2017

Heute möchte ich, Katharina, mich zurückmelden mit einem Musik-Beitrag. Endlich geht's weiter mit der Reihe, die mir so sehr am Herzen liegt und doch nicht weniger aufwendig ist als der Rest, der hier sonst so passiert. Zurück nach längerem und noch dazu der 100. Beitrag der Serie - das muss kurz gefeiert werden: Woop, woop! So, nun aber alle wieder hingesetzt. Denn: Da kommt halt auch wieder so bissel Druck für den Schreiber. Was bringen? Irgendwas extrem Bedeutendes mit extra-extra hohem Stellenwert! (Da könnte ich euch an der Stelle glatt auf die Nr. 99 verweisen, denn dort findet ihr bereits meinen unangefochtenen musikalischen Anker und mentalen Lebensretter.) Dann nun doch mindestens 10 Entwürfe durchgeblättert auf der Suche nach DER Botschaft, DEM Song, der meine Stimmung gerade widerspiegelt. Naja, wär so der Vorsatz. Und, naja, gibt es heute halt leider nicht, weil irgendwie grad nicht da. Entschieden habe ich mich letztendlich für eine starke Frauenstimme. (Vielleicht zum bevorstehenden Frauentag? Ja, das passt. Kontext: Check.) Mitgebracht habe ich euch Torres mit dem Song "Sprinter". Ein Song, der düsterer ist als es mir grad geht, aber schön und herzzerreißend isser trotzdem:

Torres - "Sprinter"

Conor Oberst | Konzerteindrücke und Music Monday #99

30 Januar 2017

Es ist wohl überraschend zu lesen, aber dieser Post war heute so gar nicht geplant. Jahaha! Aber es ist doch Montag und - wie ihr vielleicht auf Instagram gesehen habt - habe ich in musikalischer Hinsicht doch eigentlich mehr als genug zu erzählen. Aber zwei Music Mondays hintereinander? Come on! So nun kommt der Beitrag heute eher aus der Hüfte. Ist vielleicht aber auch ok, denn dieser Künstler, um den es heute gehen soll, ist mit Abstand derjenige, der mich in meinem Leben am längsten und intensivsten begleitet und den ich somit wohl besser kenne als mich selbst: Conor Oberst.

Mitgebracht in die neue Woche habe ich euch den Initialtrack sowie Tour-Opener mit dem unaussprechlichen Namen "Tachycardia" [kleine Hilfe: Täk-ki-kar-dia]. Ein Song von seinem neuen Album "Ruminations", das nach derben persönlichen Rückschlägen von ihm eigentlich gar nicht geplant war. Dennoch ist dieses Album so nah an ihm selbst wie schon lange keins mehr. Der Song muss also einfach was zu sagen haben. Da ich Conor Oberst am letzten Wochenende in Köln das erste Mal live gesehen habe (Man, war ich nervös!), habe ich passend dazu ein Performance-Video mit seinem aktuellen Tour-Partner rausgesucht. But first things first: Listen and Enjoy!

Conor Oberst - "Tachycardia"

Finding myself with Julien Baker | Montagsgedanken feat. Music Monday #98

16 Januar 2017

Dinge wagen und anpacken. Neues ausprobieren, sich verändern. Nicht auf Halt sein und warten, warten, abwarten. Etwas endlich tun oder einfach nur anfangen herauszufinden, was man wirklich, wirklich unbedingt braucht. --- Darum soll es in meinem heutigen Beitrag gehen. Das Ganze natürlich verpackt in Musik, sonst wären wir heute nicht hier. Ein Music Monday, den ich mir gerne selbst nachträglich zum Geburtstag schenken möchte, in der Hoffnung inspiriert davon, in diesem Jahr einiges anders machen zu können. Dazu präsentiere ich euch zwei Songs einer blutjungen Sängerin, die es schafft nur begleitet durch ihr eigenes Gitarrenspiel ihren herzzerreißenden Songs Kraft zu verleihen und sich mit Würde ihre eigenen Fehler einzugestehen. Seid sicher, heute passiert ganz viel in diesem Beitrag. Macht euch schon mal eine frische Tasse Tee.
 
Wenn man wie ich seinen Geburtstag um den Jahreswechsel feiert, entspricht jedes vergangenen Kalenderjahr auch irgendwie automatisch einem Lebensjahr. Rückblick und Ansätze von Vorsätzen inbegriffen. Ich habe bisher nie Vorsätze im eigentlichen Sinn gemacht, sondern lauernd gedacht "Wenn dieses Jahr XY passieren würde, wärs schön". Doch gerade weil man nie weiß, was passieren wird - und ich spreche hier von den Momenten, in denen das Leben, der Zufall oder das Schicksal dir einfach unvermittelt mit der Keule auf den Kopf schlägt, ohne Chance es kommen zu sehen - muss man die guten Dinge planen wie es nur geht. Denn irgendwas wird schon irgendwann dazwischen kommen, aber dem muss man einfach etwas Positives, Bereicherndes, Lebendiges auf der Waagschale entgegensetzen.

Gedanken und Lieder zum Neuanfang | Music Monday #97

02 Januar 2017

Nach meinem letzten Post an Weihnachten ist irgendwie die Zeit stehen geblieben. Nicht nur was das Posten anbelangt, sondern auch im nicht-virtuellen Leben. Familiäre Verpflichtungen und noch dazu eine Erkältung aus der Hölle (Wie fühlt sich eigentlich eine Lungenentzündung an?). So klang das Jahr bei mir aus. Ein turbulentes Jahr mit jeder Menge gesundheitlicher Tiefstschläge für wirklich jeden einzelnen aus meinem engsten Familienkreis. Mich trafen allenfalls nur Streifschüsse. Es ist der 2. Januar, technisch gesehen der 1. Januar, an dem ich diesen Post schreibe. Nun heißt es also nach vorne schauen in die neue Woche und das Jahr 2017. Mit Kraft und Optimismus und vielleicht dem ersten Mal mit so etwas wie einem Plan.
 
Doch woher kann diese Energie für das Neue kommen? Da ich euch das an einem Montag frage, ist die Antwort wohl glasklar: MUSIK! Musik ist überhaupt die Antwort auf alles. Von wegen 42. Pah! Dabei treffen wir heute auf sowohl altbekannte Künstler, als auch ein paar wiederentdeckte Favoriten von mir. Wer meinen zum Teil durchaus düsteren Musikgeschmack kennt, weiß, es muss für mich immer auch eine Prise Melancholie und Rückschau in der Musik sein. Das "Woher-du-kommst-und-was-du-durchgemacht-hast" muss für mich einfach erkennbar sein, um mich in einem Song zu verlieren und mich in ihn zu verlieben. Dann darf er für immer in meinem Herzen bleiben. Auch wenn einige, die ich heute ausgewählt habe sehr wehtun werden. Der Beitrag ist mir wieder extrem wichtig und dabei selbsttherapeutisch wie schon häufiger. Das Fünf-Punkte-Programm zum Glück. Is klar, ne? Ich hoffe, hoffe, hoffe, ihr könnt irgendetwas Gutes für euch daraus mitnehmen. 

Angel Olsen | Music Monday #96

12 Dezember 2016

Hallo ihr Lieben und einen wundervollen Montag!
 
Wie geht es euch da draußen? Alles gut bei euch? Alle gesund und munter und wohl auf? Ich hoffe es! Ich muss sagen, heute hätte es fast gar kein Music Monday online geschafft. Es liegt gar nicht an musikalischer Inspiration, im Gegenteil, ich habe viele neue Künstler entdeckt, die ich mit euch teilen möchte. Ich habe vielmehr aktuell stärker denn je das Gefühl all meine Kraft für den Jahresendspurt zu brauchen. Dabei versuche ich die wenigen ruhigen Minuten einfach nur so intensiv wie irgend möglich in mich aufzusaugen. Aber mal schauen, ob wir in den heutigen Beitrag nicht doch ein wenig Sinn bekommen. Oder zumindest jede Menge Sarkasmus. Seid gewarnt.
 
Mitgebracht habe ich euch heute einen etwas verqueren Song. "Edgy" würde vielleicht der Fachmann sagen. Erinnert vielleicht ein bisschen an Marina and the Diamonds nur mit mehr rohen Gitarren. Ich finde ihn jedenfalls sehr eingängig. Textlich eine Zustandsbeschreibung einer unglücklichen Liebe. Aber heben wir uns das für später auf. Jetzt bereitet euch erst einmal vor auf Angel Olsen mit "Shut up, kiss me": 

Angel Olsen - "Shut up, kiss me"

Big Thief - "Masterpiece" | Music Monday #95

05 Dezember 2016

Guten Morgen und guten Tag alle zusammen!
 
Die neue Woche ruft und so finden wir uns auch heute hier wieder zusammen, um gemeinsam ein wenig Musik zu hören. Wie geht es euch? Wer von euch zählt schon langsam die Wochen bis Weihnachten? Wo hoffentlich, endlich ein wenig Ruhe einkehrt. Mal nen ganzen Tag nichts tun, Ruhe genießen, liebe Menschen sehen. Mal nicht auf die Uhr schauen müssen, sondern guten Gewissens in den Tag hinein leben. Und zwar mal nicht nur wie sonst den einen Tag namens Sonntag, sondern das Ganze gleich drei Mal hintereinander, wenn man Glück hat. Yay! Ick freu mir schon.
 
Daher soll es heute getränkt in Vorfreude auf die freien Tage einen extrem positiven, leichten und doch unaufdringlichen Indie-Folk-Rock-Song (whatever you might call it) geben: Big Thief mit "Masterpiece". Den Song gibt's ab 0:25 min:

Big Thief - "Masterpiece"

Malky - "Soon" | Music Monday #94

28 November 2016

Hallo ihr Lieben,

glaubt es oder glaubt es nicht, zum heutigen Montag möchte ich euch einen Song präsentieren, der aus meinen sonstigen Hörgewohnheiten ziemlich krass herausfällt. Soll es ja auch geben. Überraschungen können ja durchaus auch gut sein, nicht wahr? Heute wollen wir uns für knappe 4 Minuten mal dem Genre Soul widmen. Das Ganze kommt zudem aus deutschen Landen, um genau zu sein von einem Album das hier in Leipzig entstanden ist. Damit heißt's auch: Alle Objektivität mal eben beiseite geworfen als wär sie je dagewesen. Ich kann nur felsenfest behaupten, mich würde der Song auch so ziemlich berühren. Ein extrem reduzierter Song, der an den richtigen Stellen die richtigen Akzente setzt: "Soon" von Malky.

Malky - "Soon"


Montagsgedanken feat. Music Monday #93

21 November 2016





























Der Schleier der Nacht liegt über der Stadt. Die Häuser schwarz soweit das Auge reicht. Davor grau die Bäume im Schein des Mondes. Kaum ein Licht in den Fenstern. Draußen im Hof.

Der Fernseher ist an. Stumm flimmern die Bilder. Sie passen nicht mehr.
Das Essen auf dem Tisch, doch der Hunger ist weg. Der Kater schläft friedlich im Kerzenschein. 
 

Benjamin Booker | Music Monday #92

14 November 2016

Hello Ladies and Gentlemen!

Wie geht es euch heute? Am Montag? Am Montagmorgen? Am Montagabend? In diesem Moment, in dem ihr gerade ein bisschen Ruhe gefunden habt, um online ein wenig Zerstreuung zu suchen, hihi? Falls ihr hier und heute in der Hoffnung reingeklickt habt, ein wenig Musik kennenzulernen, die das Potenzial hat euch durch den typischen Montagshänger zu powern, seid ihr genau richtig! :) Ich, Katharina, habe euch heute eine Song im Stile der Libertines mitgebracht. (Ich weiß, Vergleiche hinken immer etwas, also belassen wir es zunächst einfach dabei.) Ein Stück schnellen Blues-Rock in seinem dreckigsten, kraftvollsten, ehrlichsten und ursprünglichsten Gewand: Benjamin Booker mit "Violent Shiver".

Benjamin Booker - "Violent Shiver"

††† | Music Monday #91

07 November 2016

Guten Morgen ihr Lieben!
 
Ich, Katharina, melde mich nun auch mal wieder an einem Montag mit einem Beitrag bei euch zurück. Tada, Tusch und Applaus! :) Wer häufiger mitliest weiß, dass einen auf Großstadtgedanken montags um 7 Uhr in der Regel unsere musikalische Reihe erwartet, den so genannten Music Monday. Schön, dass ihr dazu reingeklickt habt und herzlich willkommen in meinem ganz persönlichen Meer an Assoziationen, Hintergrundinfos und Lieblingsmenschen rund um das Thema Musik!
 
Trotz des zunächst etwas verstörenden Bandnamens (nein: Es geht nicht um das Thema Tod.) erwartet euch heute ein sehr positiv klingender Song. Einen Song, den man gut im Ohr haben kann, wenn um einen herum gefühlt mal wieder alle am Durchdrehen sind. Und welcher Tag ist da bitteschön prädestinierter als der Montag? Oben drauf hätten wir heute eine Stimme, die Rockfans aus anderen Kontexten her schon bekannt sein dürfte. Seid gespannt und lasst euch treiben von "The Epilogue" der Band Crosses.

††† - "The Epilogue"

Jeff Buckley - "Last Goodbye" | Music Monday #90

17 Oktober 2016

Oft schreie ich, Katharina, ja, dass die 1990er Jahre musiktechnisch nicht all zu viel Nachhaltiges zu bieten hatten. Ich wurde jedoch inzwischen eines Besseren belehrt und möchte heute jenen längst vergessenen - und vielleicht auch irgendwie nie in Europa angekommenen - amerikanischen Künstler vorstellen, der mich ein wenig mit den 1990ern versöhnt hat: Jeff Buckley. Die Chancen stehen sogar ganz gut, dass ihr seinen bekanntesten Song, eine markerschütternde Interpretation von Leonard Cohens "Hallelujah", schon einmal gehört habt. Aber seine eigene Musik...? Aus diesem Grund habe ich euch heute eine wundervolle Herzschmerz-Ballade und damit zugleich einen Abgesang auf den Sommer, das Wochenende und überhaupt herausgesucht. 

Jeff Buckley war einer dieser talentierten, aber wohl wahnsinnig unglücklichen Musiker, der den Eintritt in den Club der 27er um wenige Jahre überschritten hat und der 1997 mit nur 31 Jahren verstorben ist. Liest man Jeff Buckleys Biographie kann man irgendwie gar nicht glauben, dass sein Name und seine Musik in unseren Breitengraden so wenig geläufig ist. Die ihm posthum gewidmeten Songs etablierter Künstler wie Chris Cornell, Glen Hansard oder Hole sind deutliches Zeichen seines Stellenwertes. Die geringe Bekanntheit hängt letztendlich wohl auch damit zusammen, dass er zu Lebzeiten nur ein einziges Studioalbum vollenden konnte. Wie zu erwarten stammt genau von diesem dann auch unser heutiger Montagssong: Last Goodbye.
 
Jeff Buckley - "Last Goodbye"