Montagsgedanken feat. Music Monday #93

21 November 2016





























Der Schleier der Nacht liegt über der Stadt. Die Häuser schwarz soweit das Auge reicht. Davor grau die Bäume im Schein des Mondes. Kaum ein Licht in den Fenstern. Draußen im Hof.

Der Fernseher ist an. Stumm flimmern die Bilder. Sie passen nicht mehr.
Das Essen auf dem Tisch, doch der Hunger ist weg. Der Kater schläft friedlich im Kerzenschein. 
 
In mir ist nichts. Und nichts fehlt. Nichts tut mehr weg. Die ersten Stunden.
Die Ruhe trägt mich auf Wolken.

Der Schmerz kommt bald wieder. Und mit ihm die Angst.
Die Angst, was du hörst, was du siehst und fühlst. Bitter schmeckt der Verfall.

Vieles ist schlecht. Noch mehr ist gut. Wenig ist wichtig.
Wenn nichts mehr geht und dann doch wieder. Das ist das Glück.

Draußen die Stille. Drinnen die Ruhe und der innere Frieden.

*** 

Passend dazu heute einen ruhigen Singer-Songwriter-Song ohne Video, das ablenkt. Von einem deutschen Künstler, den ich euch schon einmal vorgestellt habe: Max Paul Maria. Und damit heute auch ein bisschen das Gegenstück zum letzten Music Monday: Raue Stimme mit Gitarre und Mundharmonika. Enjoy!
 
Max Paul Maria - Downtown

Seems like this time we reached the point of no return.
It's getting way too cool inside. It’s nothing left to burn.

Einen atemberaubend schönen Beitrag gibt es heute vom Maja. Auf DoubleBlushed verbindet sie das Thema Herzschmerz mit ihrer Reise nach Wien und erzählt euch welche Rolle die Musik dabei spielt. Dort bekommt ihr sogar zwei Songs zum Preis von einem, der erste meinem ein Stück ähnlich. Klickt rein und lasst euch mitnehmen auf eine wundervolle traurige und ehrliche Reise, innerlich wie äußerlich!

Habt eine gute Woche und passt auf euch auf!
Eure Katharina

Kommentare:

  1. And I AM so in love! Mit diesem Beitrag. Von vorne bis hinten, Anfang bis Ende und umgekehrt - für mich ist das hier ein Meisterwerk. So unglaublich schön, I want to die. Bild, Text, Musik - der totale Einklang. Genau in der richtigen Mischung. Etwas nachdenklich, tiefergehend, aber ohne bedrückend zu sein, immer wieder der Zug nach oben, eine Rettung. So fühlt es sich für mich, auch wenn ich Angst habe, dass viel mehr Dunkelheit darin steckt?

    Alles Gute für die Woche and so much love <3

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    1. Lieben, lieben Dank! Wieder und wieder, immer wieder! <3

      Da drückte einfach was, das raus musste. Dieser kurze erlösende Moment war einfach zu krass.

      Die Dunkelheit ist bodenlos. Gerade ist der Schmerz aber tatsächlich körperlichen Ursprungs. Wird.

      Alles Liebe!
      Katharina <3

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  2. Liebe Katharina,
    das ist ein sehr schönes Gedicht, auch wenn es ein wenig melancholisch ist. Gerade jetzt zur kälteren Jahreszeit gehen auch mir mehr Gedanken durch den Kopf und ich werde innerlich auch viel ruhiger. Aber das finde ich sehr schön und das gehört auch dazu :-)
    Die Musik gefällt mir sehr gut, du triffst genau meinen Geschmack :-*
    Ich mag solche kreativen Posts, die einem zum nachdenken anregen übrigens sehr gerne!
    Schön, dass es auch solche Blogs gibt! Ich schreibe auf meinem Blog auch immer wieder sehr gerne über kritische Themen oder meine Gefühle :-)
    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und danke dir für die wundervolle Inspiration :-*
    Jasmin

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    1. Hallo liebe Jasmin,

      freut mich wirklich riesig, dass du dich in dem Text und in der Musik wiedergefunden hast! Ich finde es sehr wichtig auch mal in sich hinein zu hören, auch wenn es schnell ins Negative abdriften kann. Aber auch da kann Kreativität helfen. Musik sowieso. :)

      Alles Liebe!
      Katharina <3

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  3. Super super schön geschrieben!
    Habe momentan ein Xmas-Gewinnspiel mit Nyx Lip Cream, Cliff Bars & Co am Laufen, schau doch mal vorbei! HIER

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