Maybelline "The Nudes"-Palette | Playing with Palettes #1

31 März 2016


Hallo ihr Lieben,

wer mag sie nicht - die Vielfalt und gleichzeitig Kompaktheit von Lidschattenpaletten? Eine Palette, unzählige Looks: natürlich oder smokey, nudy vs. farbenfroh, matt gegenüber schimmernden Tönen, kühle und warme Nuancen. Alles in einer Palette, noch dazu in Schminktaschengröße. Ein Traum jedes Lidschattenliebhabers!
 
MONO VS. PALETTE
 
In der letzten Zeit habe ich, Katharina, meine Liebe für Paletten regelrecht wiederentdeckt.  Angefangen hat alles mit meinem Weihnachtsgeschenk von Diana, der Maybelline "The Nudes"-Palette. Lange Zeit gab es nur einzelne Lidschatten für mich, ich besaß nur vier kleinere Paletten, die ich meist nach ein, zwei Mal benutzen wieder weggelegt habe. Immer diese Qual der Wahl, maximal vier Farben - meist zu umständlich für die allmorgendlichen Routine.
 
Monos schienen lange Zeit einfach unkomplizierter - was man brauchte, hat man gekauft. Paletten hingegen waren ihr Geld für mich lange Zeit nicht wert, denn irgendwie waren immer viel zu viele Töne dabei, die ich so gar nicht mochte. Die Qualität von Drogerie-Paletten, wenn es sie denn überhaupt mal gab, und wir reden hier nicht von Trios oder Quattros, war außerdem lange eher schlecht. Mir eine Sleek-Palette für 20€ anzuschaffen, war bis dahin das höchste der Gefühle.
 
PLAYING WITH PALETTES
 
Immer häufiger gibt es mittlerweile qualitativ sehr hochwertige und gleichzeitig preisgünstige Lidschatten-Paletten (und mit preisgünstig meine ich hier alles unter ca. 15€). Ich habe dabei vor allem tolle neuere ausländische Marken wie W7 oder wet'n'wild im Kopf, die allerdings für meinen Geschmack, trotz dass sie ihre Qualität lange unter Beweis gestellt haben, immer noch viel zu "schwer" zu bekommen sind.
 
Die Qual der Wahl habe ich schon angesprochen. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass Paletten anregen, mal zu anderen Farben zu greifen bzw. andere Töne und Finishes miteinander zu kombinieren, v.a. warme mit kühlen Nuancen, matte mit schimmernden. Das mache ich im Alltag meist nicht, sondern greife immer wieder zu den gleichen Kombis. Vielleicht liegt es aber auch am Frühling, dass ich wieder mehr Lust auf Farbe habe - raus aus meiner Comfort-Zone namens taupe. :)

#1 MAYBELLINE - "THE NUDES"
 
Den Auftakt dieser kleinen Serie "Playing with Palettes", die ein paar farbenfrohe, preisgünstige, aber nicht unbedingt brandneue Lidschatten-Paletten vorstellen soll, macht heute die Maybelline "The Nudes"-Palette: Eine eher natürliche Palette mit warmen und kühlen Erdfarben mit matten und schimmernden Effekten.

 

 

Was ich an der Palette toll finde und man selten so sieht ist, dass auf der Rückseite der Palette Vorschläge für verschiedene Farbkombinationen gegeben werden: Quattros bzw. Quads, Trios und Duos, die in der Palette jeweils nebeneinander angeordnet sind. Wie hervorragend das doch zu meinem "Qual der Wahl"-Problem passt. ;) Damit der Post jetzt nicht ellenlang wird, werde ich euch die einzelnen Farben in den vorgeschlagenen Vierer-Gruppen, also in den "Quads", genauer vorstellen. Leider haben sie keine Namen.


1. QUAD: Hier hätten wir eine warme, dunkelbraune Kombination für den Alltag. Die beiden mittleren Brauntöne sind sehr nah beieinander, daher wirkt die Kombi auf dem Auge nicht sonderlich kontrastreich. Der weiße Ton ist leider sehr schwach pigmentiert, hat eine transparente Puderbasis und besteht aufgetragen nur aus goldenen Glitzerpartikeln. Die drei Brauntöne hingegen sind alle sehr gut pigmentiert und wirklich sehr weich. Der obere Ton und der rechte sind matt, der untere hat ein samtiges Finish. Der obere taupe-Ton ist einer meiner Lieblinge aus der Palette.

2. QUAD: Die zweite Vierer-Gruppe ist ein sommerliche, schimmernde und sehr warme Kombination aus sehr ausdrucksstarken Gold- und Kupfer-Tönen. Das auffälligste Quad aus der Palette. Der hellste Ton ist als Highlighter-Farbe matt, was man eher selten sieht. Er verleiht dem Auge eine schöne warme Basis und ist sehr buttrig. Die anderen drei Farben enthalten etwas mehr Glitzer, vor allem der Gold-Ton. Alle vier sind gut pigmentiert.


3. QUAD: Hier haben wir vier Töne, die einen kühleren, semi-matten Smokey-Eye-Look darstellen. Die Nuancen sind allerdings nicht zu kühl, so dass sie von vielen unterschiedlichen Hauttypen getragen werden können. Sie ergeben in Kombination einen kontrastreicheren und damit dramatischeren Look als das erste Quad. Auch hier ist die hellste Farbe auf dem Auge kaum wahrnehmbar. Insgesamt ist das mein Lieblingsquattro aus der Palette, vor allem wegen des hellbraunen Taupe-Tons links.



Oben seht ihr die drei Quads mal aufgetragen. Unter dem Brauenbogen habe ich jeweils die hellste Farbe verwendet (alle drei sind jedoch kaum wahrnehmbar), auf das bewegliche Lid habe ich jeweils die zweithellste Farbe gegeben, die beiden dunkleren Töne sind in der äußeren Lidfalte.
 
FAZIT
 
Für den Preis von unter 15€ war ich von der Qualität doch überrascht. Mit der Palette kommt eines dieser typischen Pinselchen mit einem Schwamm-Applikator und einem Pinsel-Ende, das von der Qualität her, wie zu erwarten, nicht so toll ist. Ist bei mir wie immer im Müll gelandet. Ich hätte mir außerdem einen Spiegel gewünscht.
 
Von den insgesamt 12 Tönen sind bis auf die beiden weißen Töne alle sehr gut pigmentiert, lassen sich gut auftragen und verblenden. In Summe bekommt ihr fünf komplett matte Farben, die allesamt butter-weich sind (wahrscheinlich die größte Überraschung) sowie zwei Satin-Finish-Nuancen und fünf Glitzer-Töne. Je mehr es in Richtung Glitzer geht, desto mehr Fall-Out habt ihr bei den Farben.

Für mich ist die Maybelline "The Nudes"-Palette eine super Einsteigerpalette für warme und kühle Typen, nach meinem Geschmack fehlt lediglich eine zuverlässiger schimmernder Champagner-Ton.


Wie gefällt euch die Palette?
Verwendet ihr gerne große Paletten oder eher einzelne Lidschatten?


Eure Katharina

Sylvia Plath - "Die Glasglocke" | Buch-Rezension

29 März 2016

 
Hallo ihr Lieben,

heute habe ich, Katharina, euch mal wieder eine Buch-Rezension mitgebracht und zwar zu einem echten Klassiker, nämlich Sylvia Plaths "Die Glasglocke" oder wie er im Original heißt: "Under the bell jar".






Autor: Sylvia Plath

Titel: Die Glasglocke (Under the bell jar)

Verlag: Suhrkamp (dt.)

1. VÖ: 1963

Seiten: 262 Seiten (Hardcover)

ISBN: 978-3-518-42365-3






➦ ECKDATEN

Sylvia Plath schrieb ihren autobiographischen Roman "Die Glasglocke" bereits 1953, sie ließ ihn jedoch erst zehn Jahre später veröffentlichen. Tragischerweise nahm sie sich kurz darauf das Leben.  Sylvia Plath schrieb vor allem Gedichtbände, dies ist ihr einziger Roman.

Das Buch hat einen großen Stellenwert in der amerikanischen Frauen-Literatur. Es behandelt die Rolle von Frauen in der Gesellschaft der 1950er, den Erwartungen der Gesellschaft an Frauen und gesellschaftliche Grenzen. Vor allem spricht der Roman  aber von denjenigen Frauen, die unter diesem Gesellschaftssystem leiden.
 
WORUM GEHT'S?
 
Die 19-jährige Protagonistin Esther Greenwood möchte Schriftstellerin werden und ergattert in New York mit einigen anderen Mädchen einen begehrten Praktikumsplatz bei einer Zeitschrift. Wir begleiten sie zunächst bei ihren Erfahrungen während des Praktikums, in der New Yorker High Society der 1950er, bei ihren ersten Erfahrungen mit Männern. Esther findet jedoch keinen richtigen Anschluss und kehrt nach dem Praktikum ausgelaugt und zweifelnd in ihre ländliche Heimat zu ihrer Familie zurück. Dort stellt sie sich existenziellen Fragen des Lebens. Sie driftet schließlich ab in eine Depression und wir begleiteten sie einen Großteil des Romans über auf ihrem Genesungsweg in Form von zwei Klinikaufenthalten.

➦ WIE WIRD'S ERZÄHLT?

Esther ist die Ich-Erzählerin und erzählt uns ihre Geschichte aus der Retrospektive. Ein wichtiges erzählerisches Element im Buch ist der so genannte stream of consciousness, d.h. es finden sich an einigen Stellen inmitten einer chronologischen Erzählung Gedankensprünge oder andere eingeschobene Erinnerungen. Die Geschichte wird dadurch sehr unmittelbar und direkt, als Leser  erfordert das jedoch auch ein hohes Maß an Konzentration.
 
Esthers Geschichte wird von ihr selbst als Erzählerin eher faktenartig erzählt als darüber emotional zu werden oder Hintergründe zu erläutern. Dass es Esther nicht gut geht, erfährt man ebenso faktenartig über eine Auflistung von Symptomen (v.a. Schlaflosigkeit und Erschöpfung). Als Leser bekommt man das Gefühl, dass Esther ihr Leben eher "passiert", als dass sie es wirklich in der Hand hätte. Sie schwankt ständig zwischen Apathie und Verzweiflung. Aus ihrer Unzufriedenheit heraus stürzt sie sie manchmal in etwas waghalsige Unterfangen und fängt z.B. einige Techtelmechtel mit Jungs an. Man könnte sagen, Esther ist hungrig nach Leben und Gefühl.
 
Das Bild der Glasglocke steht in diesem Zusammenhang für Esthers Isolation und Depression. Sie selbst findet zu ihrer Umwelt keinen richtigen Zugang, bleibt in ihrem Kosmos beschränkt und an ihrem eigenen Leben und anderen Menschen teilnahmslos.
 
Neben Esther gibt es nur zwei, drei weibliche Nebenfiguren in ihrem Alter (Mit-Praktikantinnen, frühere Mitschülerinnen) sowie zwei ältere Frauen, die Esther berufsbedingt in ihrer Unabhängigkeit unterstützen: ihre Chef-Redakteurin während ihres Praktikums und eine Psychiaterin. Beide Figuren bleiben aber relativ blass.



BEWERTUNG
 
Für meinen Geschmack erfährt man viel zu wenig vom Innenleben der Hauptfigur Esther, ihrer Vergangenheit oder den Ursachen für ihr Unglück. Ist es ihr Charakter, ihre Erziehung, sind es ihre bisherigen Erfahrungen? Ist es die Gesellschaft? Als Figur bleibt sie dadurch leider unnahbar. Genauso wenig wie Esther die Ursachen für ihre Depression zu kennen scheint, bleibt auch der Leser im Ungewissen. Genauso isoliert, wie Esther mit ihrer Umwelt lebt, ist man auch als Leser ein ganzes Stück weit auf Distanz. Der Genesungsprozess von Esther bspw. wird nicht im Detail beschrieben

Was ich dem Buch ein wenig ankreide ist, dass es  keinen Gegenentwurf zu Esther gibt. Man erfährt zum Beispiel nicht, was die beiden "erfolgreichen" Frauen im Buch, die Chef-Redakteurin und die Psychiaterin, denn von Esther unterscheidet.
 
Ich habe mir im Vorhinein außerdem vom Buch erhofft, dass es etwas von den tatsächlichen, alltäglichen Lebensbedingungen der Frauen in den USA der 1950er vermittelt, etwas über Spielregeln und Missstände erzählt und indirekt Gesellschaftskritik zeigt. Leider ist das Buch so nicht angelegt. Auf der anderen Seite spricht das für mich für die Verzweiflung der Autorin Sylvia Plath, die hier einen großen Teil ihrer eigenen Erfahrungen wiedergibt und offenbar  für sich persönlich auch keinen Ausweg benennen konnte.
 
Für die damalige Zeit ist "Die Glasglocke" dennoch und ohne Zweifel ein thematisch sehr wichtiges, schonungsloses, z.T. vielleicht schockierendes Buch, das einige Tabus im Zusammenhang mit der Rolle der Frau und ihren Rechten in der Gesellschaft anspricht. Als kritische Punkte werden zum Beispiel kurz das Thema Verhütung und die Rolle  der Frau als Mutter im Gegensatz zu der als Karrierefrau angesprochen.
 
FAZIT
 
Mit dem Wissen um den hohen Stellenwert von "Die Glasglocke" in der amerikanischen Frauenliteratur fällt mir ein abschließendes Gesamturteil an dieser Stelle sehr schwer. Für mich bleibt es vor allem aufgrund der Erzählweise (Esther als Ich-Erzählerin und dem stream of consciousness) ein sehr anspruchsvolles, zum Teil sehr schwer zugängliches Buch.
 
Das Buch ist eine Zustandsbeschreibung einer sehr jungen Frau, die Antworten und Perspektiven für sich und ihr Leben sucht, die an ihrer Zeit zunächst verzweifelt und sich langsam ins Leben zurück kämpft. Zum Teil kann man dieses Buch losgelöst vom gesellschaftlichen Kontext lesen. Für dieses Buch sollte man sich aufgrund der Erzählweise aber unbedingt genügend Zeit nehmen!
 
Kennt ihr das Buch bereits?
Wie ist eure Meinung zum Roman?
Habt ihr eventuell schon Gedichte von Sylvia Plath gelesen?

Alles Liebe und macht es gut!
Eure Katharina
 
 
 

Osterspaziergang

25 März 2016

 Hallo ihr Lieben,

Katharina und ich wünschen euch erholsame Ostern im Kreise eurer Liebsten. Entspannt euch und stopft euch ruhig die Bäuche voll - ohne schlechtes Gewissen! ;) Genießt die ersten Sonnenstrahlen und das langsame Erblühen der Natur. Ich, Diana, habe für euch passend den Osterspaziergang aus Goethes Faust herausgesucht. Ich weiß nicht, wie es Katharina sieht, aber ich liebe Goethe, ich liebe diese Zeilen des Osterspazierganges, sie sind voller Leben, voller Streben, voller Hoffnung, voller Licht. Ich bin heute spazieren gegangen, wollte die Natur einatmen, den Frühling begrüßen. Leider hat es genieselt und es war noch immer sehr kalt und windig. Hoffentlich ändert sich dies bald...

Ich wünsche euch einen tollen Start in den Frühling!
Alles Liebe ♥
Eure Diana

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!"
Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil.

7 Shades of...Taupe! | Blogparade

23 März 2016



Hallo ihr Lieben!
 
Mit diesem Beitrag feiern wir hier eine kleine Premiere, denn wir nehmen heute das erste Mal an einer Blogparade teil! Steffi von Smoke and Diamonds hat wieder zu ihrer monatlichen Beauty-Blogparade aufgerufen, in der es darum geht zu der von ihr ausgewählten Farbe sieben Produkte aus der dekorativen Kosmetik vorzustellen, das ganze aus einer beliebigen Produktkategorie. Eine wirklich schöne Art, um neue Blogs kennen zu lernen.

Diesen Monat soll es bei ihr um die Farbe taupe gehen. Ich, Katharina, habe mich über diese Wahl gefreut wie ein Schneekönig, da taupe meine Lieblingsfarbe auf den Augen ist und ich bin schon ganz aufgeregt, was dort alles zusammenkommen wird! Ihr ahnt es, ich habe mich also für die Kategorie Lidschatten entschieden.

Taupefarbene Lidschatten sind einfach meine aller-, allerliebsten! Die Farbe ist herrlich unkompliziert und subtil. Eine Farbe, die immer geht, sich mit fast allen Blush- und Lippenfarben verträgt und einfach vielseitig ist. Sie steht hellen sowie dunklen Hauttypen, passt zu braunen und blauen Augen. Beschäftigt man sich jedoch genauer mit der Farbe, die irgendwie gar keine ist, fangen die Schwierigkeiten bald an. "Taupe" ist einfach überall und nirgends. Jeder hat eine andere Auffassung von der Farbe. Was bei dem einen taupe ist, ist es bei dem nächsten schon nicht mehr. Auch die Kosmetikfirmen werfen mit dem Begriff inflationär und uneinheitlich um sich. 

Taupe ist per Definition eine dunkles Graubraun. In meiner Auswahl sieht man, glaube ich, ganz gut wie unterschiedlich diese Farbe verstanden wird. Ich habe Nuancen von silbrig-glänzend, einem warmem Mittelbraun, leichte Rosé-Töne bis hin zu einem mattem Steingrau alles dabei. Drei Lidschatten, die ich ausgesucht habe, tragen sogar direkt den Namenszusatz "taupe", sind aber z.T. sehr unterschiedlich. Und so sollen auch meine ausgewählten Produkte diese Bandbreite ganz bewusst widerspiegeln.




Meine persönliche Lieblingsnuance ist ein warmes, silbriges grau mit einem Satin-Finish, um meine ungleichen Augenlider auszugleichen. Darum befinden sich auch nur zwei matte Töne in meiner Auswahl, "Velvet Vision" von Manhattan und "My favorite Tauping" von essence, das auch gerne mal als Konturierfarbe benutzt wird. Mein liebster Lidschatten ist "Silken Taupe" von Maybelline, der auch vom Namen her alles verkörpert, was ein taupy eyeshadow für mich haben muss. Wenn ich mich für kein AMU entscheiden kann, lande ich stets bei diesem hier. Es wird einfach nie langweilig mit ihm und er macht auch solo einfach eine gute Figur. "Warm Taupe" von Astor kommt ihm dann von den anderen sechs am nächsten.
 

Und so trage ich taupefarbenen Lidschatten am liebsten: mit einem kühlen Rosé-Blush und pink- oder nudefarbenen Lippen. Für mich der go-to-Alltagslook!

Mein Taupe-Liebling: Maybelline "Silken Taupe"

























Wie steht ihr zu der Farbe "taupe"? Hit oder Shit?
Findet ihr, sie ist ein Allrounder oder einfach nur langweilig?
Welche Nuancen mögt ihr am liebsten?


Alle Liebe
Eure Katharina


Music Monday #65 | Xavier Darcy

21 März 2016

Hallo ihr Lieben,

wir schauen heute am Montagmorgen auf eine, hoffentlich für möglichst viele von euch, verkürzte Woche dank der Osterfeiertage. Motivation ist das an sich schon fast genug, um mit weniger Missmut als sonst der neuen Woche entgegenzublicken. Ein Montagslied haben wir euch aber trotzdem mitgebracht. Schaden kann es  nie. ;)
 
Ich, Katharina, habe euch heute einen Sänger - wieder einmal eine brandaktuelle Neuentdeckung von mir - aus meinem Lieblingsgenre mitgebracht: Singer/Songwriter. Eine sehr reduzierte Musikrichtung, die meist mit einer Gitarre allein und einer kräftigen Stimme auskommt. Hier ist der Ort um wirkliche Lebensgeschichten zu erzählen.

Xavier Darcy - Cape of No Hope

I've been watching those days go by, when life was make believe black and white.
But now I'm a thousand miles away and I can't keep my fears at bay.
 
Xavier Darcy ist ein britisch-französischer Sänger, Anfang 20, der aktuell in München lebt. Seine Lieder sind immer von der Gitarre her aufgezogen und sehr reduziert gestrickt - im positiven Sinne. Sie sind immer sehr kraftvoll, nie langsam, nie weinerlich, was der ein oder andere ja gerne mal mit diesem Genre assoziieren mag.

On an island so confined is a place where my memories lie.
And in the streets of a foreign city, I just need you here with me.
And I break down in tears at the sight of my love.
I can keep you here from the lord above.

Seiner Singstimme merkt man zwei Dinge deutlich an: seine Knabenchor-Vergangenheit und seine schottische Herkunft. Stimmlich ist er für mich herausragend: Er wechselt gerne innerhalb eines Liedes spielend leicht zwischen verschiedenen Oktaven hin und her, zwischen Kopf- und Bauchstimme. Irgendwie kann man gar nicht glauben, dass in einer so zerbrechlich wirkenden Person solch eine kräftige, laute Stimme wohnt. Umso erstaunlicher, wenn man ihn einmal sprechen gehört hat, denn da scheint es, als sei er nie so richtig im Stimmbruch gewesen.  Auch auf der Bühne gibt er alles, er singt und spielt mit seinem ganzen Körper, verausgabt sich und liegt nicht selten am Boden. Für mich ein sehr faszinierender Sänger!

Rock me to sleep, harbour my fears, sweep me off my feet, then disappear.
Treat me how you want, I don't care. Believe me, believe me, I'll be there.

"Cape of No Hope" ist vom Arrangement her sehr minimalistisch. Zwei Gitarren, ein bisschen Percussion, eine Mundharmonika und die kraftvolle Stimme von Xavier Darcy ist alles was dieses Lied braucht.  Ein simpler Song voller Energie, der unglückliche Liebe besingt, ein bisschen Fernweh weckt und durch seine kraftvolle Art doch Hoffnung schenkt.  

These icy shores, are England's fort and they will be my dying thoughts.
And you're here as I begin to choke on your rope at the cape of no hope. 

Das zweites Album von Xavier Darcy wird im Sommer erscheinen. Seit 2016 macht er unter seinem vollen Namen Musik, vorher war er nur unter "Darcy" unterwegs. Xavier Darcy singt auf Englisch und Französisch, spricht aber auch fließend Deutsch. 

Cape of no hope what have you done to me?
Cape of no hope why won't you set me free?
***
Auf Xavier Darcy bin ich über das Format "Startrampe" des TV-Senders einsplus gestoßen, das bayerische Newcomer vorstellt. In der Reihe begleitet ein Moderator einen Künstler/eine Gruppe einige Tage lang, verbunden mit Interviews und Live-Auftritten. Ein Format, was ich euch an dieser Stelle ans Herz legen möchte, wenn ihr auf der Suche nach neuen, deutschen Künstlern seid.

Bei Maja auf DoubleBlushed findet ihr heute ebenfalls Musik aus dem deutschsprachigen Raum. Ein fröhliches, unbeschwertes deutsches Lied von ihr angereichert mit der Botschaft "zeigt denen, die ihr liebt wie sehr ihr sie gern habt". Da kann der griesgrämige Montag einfach gar keine Chance haben! ;)


Habt eine gute Woche mit guter Musik!
Eure Katharina und eure Diana
 
 

Handcreme Dupes | Neutrogena vs. Balea

18 März 2016




Hallo ihr Lieben,

puh, die letzten Tage ist es doch wieder ganz schön kalt geworden, so dass eine zuverlässige Handcreme mein ständiger persönlicher Begleiter ist. Ich, Katharina, finde nichts unangenehmer als trockene Haut, gerade an den Händen, die man doch im Bürojob am meisten im Einsatz hat. Besonders an kühleren Tagen merke ich deutlich wie die Kälte, trockene Heizungsluft und strapazierende Seifen die Hände stärker herausfordern. Doch es muss nicht immer gleich die teuere Handcreme sein, auch günstige Alternativen mit nicht all zu schlechten Inhaltsstoffen könnt ihr im Drogerie-Eigensegment erhalten. Oft werden sie sogar von den Eigenschaften und der Optik her gezielt an erfolgreichen Produkten der Standard-Marken ausgerichtet, so auch in meinem Fall. Heute soll es nämlich um die Neutrogena Handcreme und das Balea Handkonzentrat* im Vergleich gehen.

* Oben seht ihr meine schon fast leere Tube, darum sieht sie etwas zerknittert aus.




VERSPRECHEN & PREIS

Bei beiden Handcremes handelt es sich um  Konzentrate, d.h. sie haben eine eher schwere Konsistenz und richten sich an extrem beanspruchte Hände.
Neutrogena sagt außerdem, die Handcreme sei beruhigend und schützend für angegriffene und trockene Hände, sie soll für 300 Anwendungen reichen. Aktuell wird sie jedoch "nur noch" mit für 200 Anwendungen beworben, was evtl. mit einer neuen Formel zusammenhängen könnte.  
Balea hingegen wirbt mit einem zusätzlichen Kälteschutz - der Wirkstoffe Antarcticine soll die Haut regenerieren und Feuchtigkeitsverluste mindern, so die Verpackung. Der zentrale pflegende Inhaltsstoff ist Babassuöl. Sie richtet sich an strapazierte und rissige Hände.
Habt ihr die vier Synonyme für "trocken" gefunden? ;)

Das Balea Handkonzentrat kostet 0,85€ für 50ml. Die Neutrogena ist mit um die 3€ für die gleiche Menge um einiges teurer.
 



INHALTSSTOFFE

Beide Handcremes sind parfumfrei, also in diesem Punkt für Allergiker geeignet.
Die Neutrogena Handcreme enthält Parabene, codecheck.info sagt außerdem, dass einige Inhaltsstoffe Palmöl enthalten können.
Neben dem Kälteschutz-Komplex "Arcticine" kann auch die Balea Handcreme Spuren von Palmöl enthalten, liest man auch codecheck.info. Die Handcreme ist ausdrücklich nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.


VERPACKUNG, KONSISTENZ & WIRKUNG

Die Balea Handcreme hat für mich eine praktischere Öffnung, durch die mit einem Mal viel Produkt rauskommt. Die Neutrogena hingegen hat eine dünnere Öffnung und die Verpackung ist etwas dickwandiger, so dass man bei ihr minimal stärker und um einiges länger die Tube drücken muss, bis man entsprechend viel herausbekommt.
Da beide Handcremes Konzentrate sind, sind sie auch etwas kompakter und reichhaltiger als reguläre Handcremes, die eher an die Konsistenz von Bodylotions erinnern. Beide Handcremes erinnern von den Pflegeeigenschaften und der Farbe her an Vaseline, sind aber nicht ganz so schwer.
Das Auftragen gestaltet sich entsprechend schwerer, man muss sie etwas länger einreiben. Nach dem Auftragen ziehen beide nicht komplett ein, kleben aber auch nicht. Man merkt einfach diesen glättenden Feuchtigkeitsfilm. Das Balea Handkonzentrat finde ich im Vergleich etwas angenehmer, da es die Haut nicht so stark verschließt wie Neutrogena.

FAZIT

Nach meinem Empfinden pflegen beide Handcremes genau gleich gut. Mit dem Blick auf den Preis, die Verpackung und die Inhaltsstoffe hat für mich das Balea Handkonzentrat dann doch eindeutig die Nase vorn vor der Neutrogena Handcreme.
Das Balea Handkonzentrat ist ein super Dupe und für mich absolut ein Nachkaufprodukt für die kalte Jahreszeit!

Kennt ihr die Handcremes bereits?
Welche Handcreme benutzt ihr an kalten Tagen?

Alles Liebe!
Katharina



Music Monday #64 | My Vitriol - "Always: Your Way"

14 März 2016

 
Guten Morgen liebe Leser!

Wie geht es euch heute? Woran denkt ihr beim Blick auf die neue Woche? Seht ihr nur den grauen Montagmorgen oder gibt es vielleicht auch Dinge, auf die ihr euch heute schon (vor-)freuen könnt? Lasst mal hören! :)
 
Als kleine Starthilfe in die neue Woche und gegen den Montagmorgen-Blues habe ich, Katharina, euch heute wieder ein kleines Lied mitgebracht. Diesmal geht es erneut in rockigere Gefilde. Lasst euch mitnehmen, springt einfach mit rein!
 
Nachdem wir letzte Woche in der aktuellen Musiklandschaft unterwegs waren, möchte ich euch heute mal wieder ein wenig zurück in die Vergangenheit mitnehmen. In mein persönliches Musikarchiv, quasi, in der Hoffnung, der ein oder andere findet sich im heutigen Montagslied wieder.
 
My Vitriol - "Always: Your Way"
 
Womit haben wir es heute zu tun? Mit einer britischen Alternative-Rock-Band mit dem kryptischen Namen My Vitriol. Ein einziges Album haben sie bisher rausgebracht - "Finelines" aus dem Jahr 2001 und damit einen neuen Musik-Stil erfunden: Nu-Gaze. Wirklich groß waren sie damals in Deutschland nicht, aber auf einigen Kanälen liefen dann doch ihre drei Single-Auskopplungen von denen ich euch heute "Always: Your Way" mitgebracht habe.

Another day is gone, some other time maybe I'd come out and step into the sun
♫ A little time ago I didn't wanna see us falling out but everything has gone
 
Eine sehr liebe Freundin und ich haben "Finelines" damals rauf und runter gehört, da waren wir 15, fast 16 Jahre. Dieser düstere Emorock mit diesem industriell angehauchten, rohen, kühlen Gitarren-Sound hat uns damals total angesprochen. Der Sänger war auch nicht zu verachten. ;) Es stammt aus einer Zeit, da männliche Rockmusiker verstärkt mit Kajal gesichtet wurden, die Zeiten von selbstgemachten Mix Tapes. Wir legen die Platte auch heute noch hin und wieder auf und feiern sie.

♫ I'm talking to the walls, I guess it seems that all the wait is gone but everything is numb
♫ And in my broken jar all the remains are watered down and I'm starting to drown


"Always: Your Way" ist das mitreißendste Stück aus ihrem Album. Definitiv nach all den Jahren immer noch ein Lied, das man richtig laut aufdrehen kann, bei dem man mit erhobenen Armen durch die Wohnung springen kann. Das düster wirkt, aber angesichts der Botschaft eben auch viel Energie freisetzt - für den Montagmorgen oder wann auch immer ihr es braucht.

♫ I wish I could, sometimes I wish I would. Always: Your way
♫ You want it all, I did everything I could.
Always: Your way

2016 nun soll ihr lang angekündigtes zweites Album erscheinen unter dem Namen "The Secret Sessions". Ein spannendes Projekt, das immer wieder verschoben wurde, denn es handelt sich hier um einen "limited fanbase release" und lässt vermuten, dass es nur erscheint, wenn es genügend Vor-Bestellungen gibt. Mal schauen, wo es dann letztendlich erhalten sein wird. Wir sind schon sehr gespannt, denn es verspricht den alten Sound, aber eben doch ein bisschen moderner und zeitgemäßer produziert.

Eine etwas härtere, sehr treibende Gangart hat sich heute Maja auf DoubleBlushed ausgesucht, um euch den Start in die Woche zu erleichtern. Sie stellt euch ein schwedisches Indie-Rock-Duo vor mit dessen Hilfe ihr garantiert alle aufgestauten Aggressionen in 3:40min bewältigt habt. Versprochen!

In diesem Sinne: Lasst euch nicht unterkriegen und habt genau die Woche, die ihr euch wünscht!
Eure Katharina und eure Diana

Ikea Haul #2 | Produkte und Mini-Reviews

11 März 2016



Hallo ihr Lieben,

meine Liebe zu Ikea ist euch vielleicht bekannt, kommt auf dem Blog aber noch viel zu selten durch. Darum gibt es heute einen kleinen Einblick in einen meiner letzten Einkäufe beim schwedischen Möbelhaus. Ja, ihr habt richtig gelesen, "einen" von mehreren -  zweien um genau zu sein. Der zweite folgt demnächst bald hier.

Ich, Katharina, habe tatsächlich ein Stück überlegt, ob ich euch diesen Haul überhaupt noch zeigen soll, da er schon eine Weile her ist. Da es die Produkte aktuell aber allesamt noch gibt, zeige ich sie euch heute trotzdem mit dem Vorteil, dass ich euch nun schon genauer sagen kann, ob sie sich inzwischen bewährt haben oder nicht.


Aufbewahrung STUGVIK

Diese schön schlichte Aufbewahrung ist ideal, um einige Badprodukte kompakt zusammenzuhalten. Sie ist aus weißem, stabilen Plastik und kommt mit zwei Saugnäpfen, um sie an der Wand zu befestigen. Diese sind jedoch leider nicht ganz zuverlässig, weshalb die Aufbewahrung bei mir jetzt erstmal nur auf der Waschmaschine steht. Sie ist außerdem relativ groß und es passen insgesamt ca. 10 schmale Flaschen hinein.



Hiervon habe ich inzwischen sogar zwei Sets. Ein Set besteht aus jeweils zwei Holzboxen mit passendem Deckel, die auch ineinander gesteckt werden können. Anfangs riechen sie sehr nach Chemie und Kleber, aber wenn man sie genug gelüftet hat, verschwindet der Geruch dann ganz.


Passend zu dem Boxen-Set, die es übrigens im Badsortiment gibt, gibt es auch einen Seifenspender aus der DRAGAN-Reihe, den ich von der Optik her schon sehr hochwertig finde. Sehr gut gefällt mir hier, dass man den Plastikbehälter für die Seife von unten her herausnehmen und reinigen kann. Praktisch ist außerdem, dass er auf kleinen unsichtbaren Plastiknoppen steht, so dass keine Feuchtigkeit von unten direkt  in die Holzhülle gelangen kann.


FINTORP ist eine Reihe, die ihr im Küchensortiment findet. Mit gefällt das Design total gut. Ich verwende den Korb einzeln für sich stehend, um meine ganzen Gewürz-Gläschen zusammenzuhalten. In der FINTORP-Reihe gibt es noch weitere Aufbewahrungen. Alle Produkte aus der Reihe haben Henkel, denn die Reihe ist so gedacht, dass man sie mit Haken an einer kleinen Metallstange aufhängen kann (z.B. an der Küchenzeile über dem Herd).


Diese schlichte Leuchte bekommt ihr in verschiedenen Größen. Ich habe, glaube ich, hier die mittlere. Schön finde ich, dass sie aus sehr leichtem Aluminium sind und ein relativ langes Kabel haben. Mit viel Fantasie sehen sie auch ein bisschen retro aus. ;)


Auch hier handelt es sich wieder um eine Serie, die ihr beim Küchenzubehör findet. Es gibt Schüssel, Tassen und Teller. Das Muster finde ich sehr süß und vom Format her perfekt als kleine Servierplatten.


Kissenbezug GULLKLOCKA
Dieser Kissenbezug ist einfach wunderbar samtig weich. Leider kommt die tolle senfgelbe Farbe auf meinem Foto nicht so schön raus, das ist etwas ärgerlich. Er ist im Format 50 x 50 cm erhältlich. Auf meiner dunkelgrauen Couch macht er sich einfach wunderbar als kleiner Farbtupfer.





Lammfell-Imitat TEJN
Haha, hier habe ich schon mit Diana gescherzt: Mein neues "Blogger-Fell"! :) Hat nicht irgendwie jeder sowas entweder als Hintergrund, um darauf Produkte zu präsentieren oder in seinem YouTube-Video lässig über dem Schreibtischstuhl hängend. Tja, jetzt gehöre ich auch zu der Sorte.  ;)  Man merkt auf jeden Fall, dass es Synthetik und nicht echt ist, d.h. es ist jetzt nicht super flauschig wie ein Kaninchen, aber eben auch nicht kratzig. Mein Kater hat den Platz auf dem Fell inzwischen jedenfalls für sich beansprucht. Keine Chance mehr für mich auf meinem Schreibtischstuhl zu sitzen. :D


Ach, ich liebe diese bunte Lichterkette! Vielleicht habt ihr sie ja bereits in meinem Neujahrspost entdeckt. Sie hängt bei mir draußen an der Balkonbrüstung und ist einfach wunderschön. Sie macht einfach so ein tolles Sommer-Grillparty-Gefühl und macht sich auch im Winter auf dem schneebedeckten Balkon wunderbar. Die Lichter sind LEDs und ausdrücklich für draußen geeignet. Bis jetzt hatte ich da noch keine Probleme. Was außerdem richtig praktisch ist, ist dass vom Stecker ausgehend erstmal ca. 2 m Kabel kommen bevor das erste der 24 Lämpchen kommt. Bei mir sitzt die Außensteckdose in der Mitte des Balkons und so konnte ich die Kette schön am Boden lang zur Brüstung legen, wo dann die ersten Lämpchen anfangen.

So, ihr Lieben, das war's auch schon für heute von mir. Seid ihr jetzt auch schön alle angefixt, eurer Zuhause mit vielen Kleinigkeiten zu verschönern? ;D

Welche Produkte gefallen euch am meisten?

Macht es gut bis bald mit dem zweiten Teil.
Eure Katharina


Get Well Soon | Music Monday #63

07 März 2016


Guten Morgen ihr Lieben!

Wir wünschen euch einen wunderbaren Start in die zweite März-Woche! Wie sieht es heute in euch aus? Trauert ihr noch dem Wochenende nach oder seid ihr schon wieder bereit für neue Taten?
 
Auf mich, Katharina, trifft heute irgendwie beides zu, aber doch stärker letzteres, denn - endlich, endlich - ergab es sich am Samstag nach langer Zeit mal wieder auf ein Konzert zu gehen, aus dem ich viel Energie für die neue Woche mitnehmen konnte. Wir hoffen, es hält ein Stück. ;) Heute soll es deshalb um jenen Künstler gehen, den eine Freundin und ich vorgestern live gesehen haben: Get Well Soon alias Konstantin Gropper.


Eine Band namens "Get Well Soon" auf ihrer "Love"-Tour - klingt erstmal nach einem wunderbaren Wohlfühlabend. Heimelig, sanft, schmachtend, Balsam für die Seele, Feuerzeuge und so... "Get Well Soon" impliziert aber gleichzeitig auch, da läuft grad was nicht so gut. Das Konzert war alles andere als kuschelig (wobei, bei fast 40° dann irgendwie doch), sondern sehr lebendig und gut und vor allem laut!
 
 
GET WELL SOON - DIE MUSIK
 
Was ist das nun für Musik von der ich hier rede? Nun, Konstantin Gropper, Anfang 30 aus Baden-Württemberg, ist Absolvent der Pop-Akademie in Mannheim. Er schreibt eher ruhige Lieder. Bei ihm geht es eher düster, manchmal morbide zu, ein bisschen Weltschmerz hier und da. Sein Gesang ist eher langsam und gedehnt, seine Stimme bleibt meist in seiner tiefen Sprechlage, variiert nicht sonderlich stark. Meine Freundin und ich schreiben ihm einen gewissen Grad an Unterkühltheit zu, ein gefühlter Perfektionismus und eine Kontrolliertheit liegt da in der Luft - so zumindest unsere bisherige Meinung. Songs vom Reißbrett mit diversen (pop-)kulturellen Anspielungen, von Martin Heidegger bis Gangster Rap, mal eingängig, meist eher episch, zugleich künstlerisch hochwertige, sehr vielschichtige Musik-Videos - das kann er.
 
 
LEIPZIG, SAMSTAG, 05.03.2016 (21Uhr)
 
Für mich persönlich hat Get Well Soon an diesem Abend in Leipzig alles umgestoßen, was ich bisher von ihm gedacht und gehalten habe. Er hat für mich eine Bandbreite gezeigt, die ich von ihm so nie wahrgenommen habe, die immer schon da war, nicht erst mit dem neuen Album "Love", die aber erst live auf der Bühne und zusammen mit dem Publikum seine volle Kraft entfalten kann.  Gut, dass man live auch genügend schnelles und tanzbares Material neben all der ruhigen Stücke mitbringen muss, ist glaube ich auch klar. Trotzdem. Es gab eingängige Gitarrenmelodien, teils harte Bässe, mal Elektro-Beats, ein tolles Schlagzeug. Eine super abwechslungsreiche Mischung aus schnellem, melodischen Pop-Rock zusammen mit seiner tollen weiblichen Sängerin als Gegenpart und für die sphärischen, hohen Töne - sehr tanzbar, sehr energiegeladen! Da störten auch die hohe Temperatur (oder war es etwa der Jägermeister mit Cola?) und die raren Ansagen nicht (5 Sätze in fast 2 Stunden - kann das jemand unterbieten?). Es war unterm Strich jedenfalls eine großartige Stimmung! (Dass es bereits unser zweites Konzert von Get Well Soon war, unterschlage ich an dieser Stelle, denn ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Umso mehr stärkt es meine These, das er einfach präsenter und tanzbarer geworden ist.) Das Konzert hat uns zufrieden zurückgelassen. Schwitzend. Glücklich. Mit einem starken Gefühl von Lebendigkeit.


GET WELL SOON - DIE LIEDER

Was bringe ich euch nun von diesem Abend in den kalten Montagmorgen mit? - Heißt, abgesehen von dem dringenden Aufruf, mal wieder zu einem Konzert zu gehen! - Nun, zu aller erst ein bisschen Musik. Die Auswahl ist mir heute allerdings so extrem schwer gefallen, wie bisher noch nie. Weiterhin bleibt Get Well Soon für mich ganz persönlich ein Künstler, an dessen Musik ich nicht so einfach herankomme. Er klingt für mich in großen Teilen auf CD und mit dem hohen Anteil an epischen Liedern eben doch erstmal unspektakulär, obwohl man gleichzeitig ahnt und hört, dass da sehr viel Arbeit, Wissen und Liebe drin steckt. Aus diesem Grund habe ich euch stellvertretend für die Vielseitigkeit von Get Well Soon zwei Lieder mitgebracht, die für mich zu seinen eingängigsten gehören: Das poppigere "Staying Home" und das morbide, abgedrehte Rock-Oper-Stück "Roland, I feel you". Yes, we do, too, Konstantin!
 

Get Well Soon - "Staying Home"

♫♫♫
We invented all these parachutes
instead of staying home
 

Get Well Soon - "Roland, I feel you"
(ab Minute 02:20)

♫♫♫
Hold tight, get a grip
The whole world is going to hell
The kids riot out in the streets
And Daddy ain't paying my rent no more/
And my baby ain't feeling the love no more/
Yes, until no prick is in charge no more


"Back to the 70s!" heißt es heute bei Maja, die euch auf ihrem Kanal DoubleBlushed zu den Anfängen der britischen Punk-Rock-Musik mitnimmt. Dabei wirkt der Song, den sie euch heute vorstellt und die dazugehörige Band alles andere als altbacken oder etwas, das nur unsere Väter hören würden. Eine Filmempfehlung gibt es gratis obendrauf. Wieder eine große Empfehlung meinerseits, schaut also unbedingt DORT vorbei!!

Habt einen wundervollen Montag und eine erfolgreiche Woche!

Eure Katharina und eure Diana



Aufgebraucht | Februar 2016

02 März 2016



Hallo ihr Lieben,

wieder ist ein Monat rum, wieder ist es traditionsgemäß an der Zeit euch einige aufgebrauchte Beauty-Produkte mit einer kurzen Review zu präsentieren mit dem abschließenden Urteil: Nachkauf "yay" or "nay".

Wenn es nach Aufbrauch-Junkies wie mir, Katharina, geht, dann war der Februar ein nicht so erfolgreicher Monat. Schieben wir es einfach darauf, dass der Februar der kürzeste Monat des Jahres ist und bei 31 Tagen gaaanz bestimmt viel mehr im Müll gelandet wäre. ;) 


Im Februar ist meine zweite Tube des Balea "Reinigungsmousse" leer geworden. Ich mag es ganz gerne. Da es jedoch sehr austrocknend ist, werde ich es mir erstmal nicht nachkaufen und für den Sommer im Hinterkopf behalten. Empfindliche Haut könnte es u.U. reizen. Meine ausführliche Review findet ihr HIER.  Wie jeden Monat musste auch im Februar wieder eine Flasche des Rival de Loop "Ölhaltiger Augen-MakeUp-Entferner" dran glauben. Für 1,50€ einfach unschlagbar zuverlässig, sogar bei wasserfester Mascara. Für mich ein heiliger Gral!


Was wäre die kalte Jahreszeit ohne ein Bad und ohne ein wenig Abwechslung in Form von kleinen Sachets mit Badezusätzen? Richtig, langweilig. Bereits zum zweiten Mal habe ich das tetesept "Wintermärchen" verwendet. Der Duft war sehr winterlich-warm, ein wenig Vanille, ein wenig Granatapfel, schon was besonderes. Zum Verschenken finde ich es auch ganz nett. Den Goldglitzer, der dann zum Teil auch auf der Haut bleibt, werde ich allerdings nie verstehen... Von Diana hatte ich außerdem zu Weihnachten den Badezusatz Provence mit Lavendelblütenduft von Dresdner Essenz bekommen. Er musste einfach dran glauben. Kauft euch das wirklich nur, wenn ihr puren Lavendelduft mögt, denn es riecht wirklich stark und hält einfach, was es verspricht. Mochte ich sehr. Worauf ich sehr gespannt war, war die Balea Duschlotion "Perfect Happyness". Mit dem Versprechen von Magnolien- und Macadamianuss-Duft schien es zunächst genau nach meinem Geschmack. Mich hat es ein wenig enttäuscht. Es war zu dünnflüssig, lief einem quasi gleich aus der Hand, bevor man es auftragen konnte. Die Farbe war außerdem etwas gruselig, denn es war genau das Magenta, in dem auch der Deckel eingefärbt ist. Die Inhaltsstoffliste verrät, dass zwei künstliche Farbstoffe enthalten sind.  Der Duft war dann doch eher künstlich, pflegend war die Lotion unterm Strich nicht.
 


Die GlissKur Sprüh-Kur "Ultimate Color" für coloriertes Haar hatte bei mir leider keine Chance. Normalerweise verwende ich die Sorte "Liquid Silk" und bin damit deutlich zufriedener. Diese hier hat nicht besonders viel für das Haar nach dem Waschen getan. Der Duft war jetzt auch nichts besonderes. Werde ich nicht nachkaufen. Batiste Trockenshampoo "Classic clean" - was soll ich sagen, ich mochte dich nicht. Jetzt werden viele schreien "Waaaas?", aber ja, so ist es. Den Hype von 5€ mal mitzumachen ist kein Hals- und Beinbruch, aber es hat nicht funktioniert. Um euch zu beruhigen, die Sorte "Cherry", die ich im Moment da habe, finde ich schon besser. Wo fange ich an? "Classic clean" riecht wie Babypuder, an sich kein Verbrechen, aber eben auch kein Highlight. Es ließ sich nie ganz auskämmen und hat immer einen weißen Schleier hinterlassen und machte das Haar stumpf und matt. Bei rotbraunem Haar ist das nicht so cool. Bei blondem wäre es vielleicht schon eher zu verzeihen. Bei mir leider - und unumstößlich - durchgefallen! Auch auf das L'Oreál Elnett Haarspray schwören viele, für mich war es ok. Ich habe die Sorte für coloriertes Haar ausprobiert und vom Halt her war es ganz gut, lies sich auch auskämmen. Das, was ich allerdings überhaupt nicht mochte, ist der Duft. Er riecht für mich nach alter Frau. Ich verbinde mit dem Duft auch irgendeine schlechte Erinnerung bzw. Person oder Situation, ich weiß es nicht genau. Aber ich hatte ganz persönlich eine starke Abneigung. Bevor ihr es kauft, riecht also unbedingt daran.  

 
Nun kommen wir noch kurz zur Kategorie Deospray. Hier mache ich es kurz, denn vieles findet sich bei mir monatlich wieder. Die Rexona Deosprays finde ich alle sehr zuverlässig. Mit denen könnt ihr bei 40° den Mount Everest zwei Mal besteigen und riecht trotzdem noch frisch. Das aluminiumfreie Sprüh-Deo "Pure Frische" von Garnier Mineral besticht durch seinen wirklich langanhaltenden mineralig-frischen Geruch, macht aber eben nicht ganz soviel mir. Das ISANA Deospray "Fresh" habe ich nur zwischendurch zum Auffrischen benutzt und dafür hat es seine Zwecke auch erfüllt.

So, ihr Lieben, das war's für den Monat Februar. Was waren eure Favoriten? Welche Ziele habt ihr euch für März mit dem Thema Aufbrauchen gesteckt? 

Macht es gut und bleibt schön frisch! ;)
Eure Katharina