Ikea Haul #3 | Produkte und Mini-Reviews

14 April 2016

Hi ihr Lieben,
 
vor einigen Wochen gab es bereits den ersten Teil meines großen Ikea-Einkaufs. Heute soll der zweite und letzte Teil folgen, in dem es hauptsächlich um Küchenutensilien gehen soll.


Schüsseln Serie ÖVERENS | 2,49€ pro Stück
Schüsseln kann man nie genug haben, wie ich finde. Diese hier machen besonders gute Laune. Sie sind aus Porzellan und spülmaschinen- sowie mikrowellenfest. Sie haben für mich die optimale Größe für Müsli. 


Gläser-Set BEHÄNDIG | 2,99€ (6 Stück)
Diese Gläser gehören für mich zu den Ikea-Klassikern. Ich hatte vorher schon ein 6er-Pack und musste mir so langsam mal Nachschub holen. Sie fassen ca. 300ml und sind etwas dickwandiger, was mir sehr gut gefällt und sie stabil macht.

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/80236221/Untersetzer-Set PANNÅ | 2,49€ (6 Stück)
Passend zu den neuen Gläsern mussten natürlich auch neue Untersetzer mit. Hier haben ich mich für  besonders farbenfrohe entscheiden. Es gibt sie noch in orange und schwarz. Die Päckchen enthalten jeweils 6 Untersetzer. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sie mir fast ein wenig zu dünn sind. 
 


Vase SOCKERÄRT | 12,99€
Dieser Emaille-Krug ist für mich auch so ein Klassiker, den man irgendwie überall sieht. Er erinnert mich an Landhausflair, man will sofort ein Strauß Tulpen darin versenken. Den Kauf bereue ich nicht, ich mag den Krug als Blumenvase wirklich sehr, sehr gerne! Vorteil ist, dass er sehr leicht ist. Es gibt ihn in zwei unterschiedlichen Größen.
 

Ofenform SUTARE | 9,99€
Auch dieses Produkt hier bekommt ihr in unterschiedlichen Größen. Die Ofenform ist ebenfalls sehr leicht, aber auch wieder sehr stabil. Sie hat sich bis jetzt schon richtig bewährt. Ich habe hier die größte Größe, die etwa so groß ist wie ein normaler Ofenrost. Meist "backe" ich darin Grillgemüse, aber auch Aufläufe sind darin schon entstanden. Das leichte Retro-Design mag ich außerdem sehr.
 

Schneidebretter LEGITIM | 2,99€ (2 Stück)
Diese Schneiderbretter habe ich eher aus der Not heraus gekauft. Mit den Ikea-Brettern war ich bisher zufrieden, hatte größere und kleinere. Das große Brett aus dem Set finde ich gut, das kleinere ist hingegen ein Reinfall. Es ist vergleichsweise dünn und leicht und rutscht damit beim Schneiden leider immer ziemlich hin und her.
 

Topf SNITSIG | 9,99€
Diese Töpfe finde ich so mittel. Die Deckel werden leider sehr heiß, sodass man beim Abgießen unbedingt ein dickes Handtuch braucht. Aufgrund der Deckelform verfangen sich gern mal Nudeln, v.a. Penne darin. Wasser wird leider nicht so schnell heiß wie bei meinen anderen Töpfen. Richtig kochendes Wasser bekommt man damit eigentlich nicht hin, es blubbert nur leicht. Sehr merkwürdig das Ganze...
 
Aufzuchtset FRÖER | 1,99€ (3er Set)
Dieses Kräuter-Set steht bei mir leider immer noch unausgepackt herum. Es enthält drei Kräutersamenpäcken, drei Pappbecher als Töpfe und ein wenig Erde, soweit ich das verstanden habe, was ich wahnsinnig praktisch finde. Das Design der Pappbecher finde ich außerdem wirklich sehr süß. Es gibt hier zwei verschiedene Kräutermischungen. Ich habe Petersilie, Minze und Basilikum. 
 
Gardinenschals LENDA | 24,99€ (2er-Set)
Mit klassischen, schlichten Leinenvorhängen kann man gar nichts falsch machen, wie ich finde. Ich habe mich bei meinem Einkauf für die beige  Variante entschieden. Das 2er-Set enthält außerdem zwei Raffhalter, also quasi zwei Stoffschlaufen in der gleichen Farbe. Das finde ich auch sehr praktisch. Die Vorhänge sind sehr lang, 3 Meter insgesamt, weswegen ich sie kürzen lassen musste. Aber lieber zu viel als zu wenig. Ich kaufe sie bereits zum zweiten Mal.
 
Saumband SY | 1,99€ (10m)
In der Gardinenabteilung von IKEA gibt es passend zum Problem mit den unterschiedlichen Längen und Breiten dieses Saumband, dass man mit einem Bügeleisen aufbügeln kann. Das finde ich ein wirklich fantastisches, sehr praktisches Angebot. Da die LENDA-Gardinen aber eher dünn sind und ich ca. 50cm hätte umsäumen müssen, habe ich es dann doch gelassen, denn es hätte doch sehr komisch ausgesehen mit dem langen Umschlag unten.  
 
Tagesdecke INDIRA | 24,99€
Auch mit diesen Sofadecken kann man irgendwie nichts falsch machen, wobei sie nicht ganz billig sind. Vor einigen Jahren, vielleicht sogar schon über 10, waren die INDIRA-Tagesdecken noch um einiges dicker. Nun kosten sie in etwa gleich viel und sind viel dünner. Das hat mich angesichts des Preises doch etwas enttäuscht.

So, und kurz vor Schluss muss ich mich noch ein wenig über mich selbst ärgern: Ich habe diesen Post so lange aufgeschoben, dass es einige Produkte online gar nicht mehr zu kaufen gibt. Ich möchte  sie euch trotzdem zeigen, da es aktuell z.T. sehr ähnliche im Online-Shop gibt:
 
IKEA-Tablett
(ein ähnliches findet ihr HIER)
 
IKEA-A4-Ablage
(eine Auswahl findet ihr HIER) 
IKEA-Tablett 

IKEA-Vase
 
Wie findet ihr meinen Einkauf?
Mögt ihr IKEA?
Wo kauft ihr am liebsten Wohndeko und -zubehör?

Alles Liebe
Eure Katharina

Maximo Park - "Books from Boxes" | Music Monday #67

11 April 2016


Guten Morgen ihr Lieben!

Ein neue Woche ist vor wenigen Stunden angebrochen, jetzt heißt es sich endgültig vom Wochenende verabschieden und den Montag umarmen! Dazu sollen euch auch heute wieder ein paar Zeilen von uns begleiten und euch das Gefühl geben, dass ihr nicht die einzigen seid, denen der Wochenanfang ein wenig schwer fällt.

Ich, Katharina, habe euch heute unaufdringlichen Pop-Rock aus Großbritannien mitgebracht. Gleichzeitig geht es mit Maximo Park und dem heutigen Lied wieder ein bisschen zurück in die Vergangenheit, ins Jahr 2007 nämlich.


Die Auswahl an Liedern von Maximo Park war für mich sehr groß. Schon ihr erstes Album "A Certain Trigger" von 2005 ist vollgepackt mit mitreißenden Ohrwürmern. Das heutige Lied "Books from Boxes", das es aufgrund seines Musikvideos dann auf meinen persönlichen Platz 1 geschafft hat (die Band produziert nämlich so gut wie gar keine), ist von ihrem zweiten Album "Our Earthly Pleasures".
 
Die Lieder von Maximo Park haben einen hohen Wiedererkennungswert nicht zuletzt durch die Stimme des Sängers Paul Smith. Man könnte auch sagen, sie zählen nicht unbedingt zu den abwechslungsreichsten Bands. Mich persönlich stört das an dieser Stelle jedoch gar nicht.  Ich finde, ihre Lieder haben meist etwas sehr Tanzbares und eher Leichtes, aber nie Seichtes, wenn ihr mir diesen blöden Reim erlaubt. Da ich ja außerdem eine ausgeprägte britophile  (und an dieser Stelle dachte ich wirklich, ich hätte dieses Wort erfunden!) Seite habe, kann ich quasi schon rein genetisch Rockmusik, bei der man den britischen Akzent des Sängers noch hört einfach nicht widerstehen. The Libertines sind so eine Band. Eine zweite ist Maximo Park.
 
"Books from Boxes" ist eigentlich eher melancholisch und damit heute mal nicht unerbittlich in your face, sondern eher sanft. Es nimmt einen an die Hand, auf den Weg in den Montag, die Treppe hinunter, im leichten Eilschritt Richtung Arbeit, über Straßenkreuzungen, bis ans Ziel. Ein 1a unterwegs-Lied. Textlich geht es eigentlich um ein negatives Thema, eine Trennung. Die Melodie unterstützt durch die kurzen leichten Gitarrenakkorde machen es aber dann doch wieder weniger schwer. Das Lied enthält eines meiner Lieblingssongtextzitate ever: Two bodies in motion, this is a matter of fact, it wasn't build to last.

Habt eine guten Start in die Woche, wo auch immer sie euch hinführen mag!
Eure Katharina und eure Diana

Slow down ODER Das Glück und ich | Gedanken

08 April 2016



Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich, Katharina, mit euch ein wenig über das Thema Glück reden. Was ist Glück? Was macht glücklich? Wer oder was bestimmt, dass man sich glücklich fühlt? Kann man immer glücklich sein? Muss man immer glücklich sein? Reicht nicht auch manchmal einfach nur "zufrieden"?

THE GRASS IS ALWAYS GREENER ON THE OTHER SIDE

Das Wort Glück ist nach meinem Empfinden omnipräsent in unserer Gesellschaft. Jeder muss ständig gut gelaunt sein und immer in allen Lebensbereichen nach Höherem streben, ständig alles "spannend" finden, sich im Beruflichen und Privatem optimieren, äußerlich wie innerlich. Und hast du bei all dem immer ein Lächeln im Gesicht und strotzt nur so vor Energie, dann läuft's scheinbar gut für dich. Man will sich mit dir umgeben, du bist vielleicht ein Vorbild. Das zumindest scheint ein allgegenwärtiger Anspruch von heute. Auf der anderen Seite: Ohne diejenigen, die es scheinbar besser und schneller machen, hätten wir selbst manchmal keinen Anreiz uns irgendwie zu verändern, zu verbessern.

Rein logisch betrachtet kann es so etwas wie "Glück" jedoch nur geben, wenn es im Gegenzug auch negative Dinge gibt, durch die wir lernen die guten von den schlechten Momenten zu unterscheiden. Als logische Konsequenz heißt das, Glück ist vergänglich, Glück ist immer nur ein Augenblick. Genauso wie Pech oder etwas anderes Schlechtes. Aber wenn wir mal ehrlich sind, besteht das Leben nicht eigentlich hauptsächlich aus ganz viel Normalität und Alltag zwischen diesen beiden Polen?

Glück an sich hat für mich außerdem eher etwas mit Zufall zu tun. Meine Mama verwendet gerne die Redewendung "das Glück des Tüchtigen", wenn meine Arbeit wertgeschätzt wurde, ich Lob oder Anerkennung bekommen habe. Ich antworte darauf meist mit einem Schulterzucken. Sehr gerne würde ich an diese Redewendung glauben, denn sie tröstet. Aber mir zeigt das Leben einfach nicht, dass man sich gute Momente erarbeiten kann bzw. dass jeder, der nur schön fleißig (an sich) arbeitet, tut und macht auch den "gerechten" Lohn dafür bekommt.

THE BRIGHT "SIGHT" OF LIFE

Wenn ich an Glück denke, muss ich sagen zufrieden sein ist auch manchmal ganz ausreichend. Humor ist für mich auch ein Schlüssel, nicht immer unglücklich zu sein. Zumindest damit mal die Perspektive zu wechseln. Was läuft grad alles eigentlich ganz gut? Entspannt zu sein fühlt sich gut an, Ruhe genießen zu können, ein warmes Plätzchen zu haben. Mit sich im Reinen sein macht unbewusst ebenfalls sehr ausgeglichen und um nicht zu sagen: glücklich. ;) Vielleicht macht ihr euch das ja auch gerade in diesem Augenblick, wo ihr diese Zeilen lest, bewusst.

Unterm Strich jedoch muss man sich auch irgendwie eingestehen, dass man dieses Ding namens Zufall, das was manche Schicksal nennen, nicht in der Hand. Liebe...Kinder...Gesundheit... Manchmal öffnen sich unverhofft Türen, manchmal schlägt das Schicksal derbe zu und wirft einen zu Boden. Der Punkt für mich ist aber die Zeit dazwischen und das soziale Netz, was man sich für solche Fälle aufbaut. Denn was kann man gegen das Schicksal unternehmen? Genau: gar nichts.

Das einzige Gesunde, was man dagegen bzw. mit diesem mitunter sehr lähmenden, hoffnungslosen Fakt tun kann, ist ihm nicht zu viel Raum in seinen Gedanken zu geben, im Moment zu leben. Was "Carpe diem!" in den 1990ern war, läuft heute unter dem Label "Achtsamkeit" oder auch "Entschleunigung". Das Prinzip dahinter ist dasselbe geblieben: Schalt mal einen Gang runter, atme durch, schau dich um, geh in dich und werd dir deiner selbst bewusst.
 
GLÜCKSTRAINING

An dieser Stelle möchte ich auch über ein für mich besonderes Buch sprechen. Es hilft mir seit einigen Jahren immer wieder zur Ruhe zu kommen, abzuschalten, zu differenzieren: "Mein Glückstrainingsbuch" von Heide-Marie Smolka.
 
Dieses Buch lehrt Achtsamkeit, den schönen Momenten mehr Raum zu geben und zwar nicht nur vom Zeitanteil her, sondern v.a. vom gedanklichen Anteil her. Es lehrt Vorfreude und Nachfreude. Es lehrt zwischen verschiedenen Lebensbereichen zu unterscheiden und Abstufungen in deren Bewertung auf der "Glücksskala" vorzunehmen. So wird das, was gerade nicht so optimal läuft und alles andere überstrahlt in eine, und zwar nur eine, Kategorie verwiesen. Und das, was eigentlich gut läuft oder zumindest ok ist, wird sichtbar. Das Buch lehrt, dass jede Situation verschiedene Sichtweisen hat.






















Das schönste aber ist, dass das Glücktrainingsbuch ein Arbeitsbuch ist. Man wird aufgefordert Kreuzchen zu machen, Tabellen auszufüllen, einzelne Aspekte auf Skalen einzutragen, Listen zu erstellen. Zum Beispiel möglichst viele schöne Dinge aufzuschreiben, "Dinge", die man nehmen, aber auch geben kann - ohne Geld versteht sich - und man wird dazu angehalten auch ja in allen fünf Sinnen zu denken. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass man alte Hobbies, Gewohnheiten oder Orte wiederentdeckt, die einem doch mal so gut taten. Am praktischsten für den Alltag finde ich zum Beispiel das so genannte Entscheidungsdreieck: Love it - Change it - Leave it. Googelt mal danach.



Unterm Strich erzählt das Glückstrainingsbuch davon, wie wir die negativen Gedanken im Zaum halten können. Verbringt Zeit mit euren Liebsten, probiert Neues aus, lebt im Moment. Denn an all die schlimmen Dinge zu denken, die eventuell, möglicherweise oder sogar gewiss kommen werden, verderben euch den Augenblick. Und wenn ihr es zulasst wahrscheinlich sogar die ganze Zeit bis zu jenem Tag. Durchdenkt jene bedrohliche Situationen kurz, seid vorbereitet, macht euch einen Plan  - insofern es etwas zu planen gibt - und dann beschäftigt euch konsequent mit etwas anderem.

Jetzt habt ihr vielleicht den Eindruck, dass ich der positivste Mensch auf Erden bin, aber falsch gedacht. An diese Dinge muss ich mich selbst auch immer wieder erinnern, denn gerade bei Stress vergesse ich alle guten Vorsätze. Meine Gedanken gleichen dann einem Karussel, sehr assoziativ und unlogisch. Ich merke auch körperlich, wenn es mir nicht gut geht: mein Nacken verspannt sich, ich bekomme Kopfschmerzen. Auch die schönen Dinge nach Feierabend oder am Wochenende kann ich dann nicht mehr genießen, bin unruhig. Bei Treffen mit Freunden zum Beispiel läuft es dann so:  Ich bin nicht mit ganzem Herzen dabei, weil da scheinbar so vieles anders ungeklärt ist. Für Hinterher gibt es eigentlich nur zwei Varianten: Entweder ich hatte eine großartige Zeit und wurde abgelenkt, fand ein offenes Ohr oder ich bereue nicht im Augenblick gewesen zu sein. Schlecht gelaunt, zu ruhig wahrscheinlich, vielleicht ungeduldig und unschlüssig. Auf jeden Fall war ich kein guter Zuhörer. Und mich selbst mitteilen und aus meinem Grübel-Universum rauskommen konnte ich mal schon gar nicht.

...Dies waren nur ein paar Gedanken, ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Logik.

An dieser Stelle würde mich jetzt interessieren: Welche "Strategien" ihr habt, wenn es euch mal nicht so gut geht. Was macht euch glücklich? Was holt euch in das Hier und Jetzt zurück?

Bei mir sieht das so aus:





In diesem Sinne, lebt im Augenblick und freut euch an den kleinen Dingen! Ich wünsche es euch!
 
Alles Liebe! ♥
✎ Eure Katharina

P.S.: Ich freue mich über jeden Kommentar. Wenn ihr mal reden müsst, schreibt uns.
 

Aufgebraucht im März | Tops und Flops

06 April 2016

 Hallo ihr Lieben,
 
heute ist es Zeit für unseren Aufgebraucht-Post des vergangenen Monats. Welche Drogerie- und Beauty-Produkte haben wir leer gemacht? Wie lautet unser abschließendes Urteil? Nachkaufen oder nie wieder? 
 
Fangen wir mit den Produkten an, die ich zum ersten Mal verwendet habe:
 

Das Farbglanz-Shampoo von ISANA Professional soll braunem Haar wieder einen lebendigen Glanz verpassen, es ist außerdem silikonfrei. Das Shampoo riecht herrlich nach den Inhaltsstoffen Karamell, Kakao und Walnuss. Den Duft fand ich schon beeindruckend. Da ich rotbraune habe, kann ich zur Farbabgabe nichts sagen, dafür sind meine Haar einfach zu dunkel. Alles andere hätte mich überrascht. Das Shampoo hat super geschäumt und das Haar auch nicht ausgetrocknet. Geschadet hat es definitiv nicht, ich empfand es als mild. Kaufe ich vielleicht später mal nach.
 
Das Trockenshampoo von Batiste in der Duftrichtung Kirsche gefiel mir so mittel. Ich habe bisher schon die Sorte "classic clean" ausprobiert, das mochte ich auch nicht so besonders. Es hinterlässt einen zu starken weißen Schleicher, egal wie viel mal schüttelt und wie wenig man aufträgt. Es macht das Haar stumpf und es bleibt auf der Kopfhaut zurück. Nicht meins. Im Moment verwende ich "floral and flirty" (dieser Name! Halleluja!) und es gefällt mir schon deutlich besser. Ansonsten konnte mich Batiste noch nicht so richtig überzeugen.
 

Einige Jahre stand bei mir im Bad der Soft-Öl-Balsam von Balea herum. Und zwar nicht, weil er so schlecht war, sondern weil er so gut war! Mittlerweile dürfte es da ein anderes Design geben. Ich mochte diese Bodylotion für sehr trockene Haut wirklich sehr, sehr gerne. Der Duft ist dezent pudrig-frisch, sie zieht sehr gut ein, die pflegenden Eigenschaften merkt man noch viele Stunden später. Ein super gutes und günstiges Standardprodukt meiner Meinung nach. Alle Daumen hoch!
 
Von meiner Begeisterung für das Balea Handkonzentrat hatte ich euch diesen Monat bereits erzählt. Für den Winter und den Übergang ist es genau das Richtige. Es ist sehr reichhaltig, zieht nicht komplett ein, sondern hinterlässt einen schützenden Film, der sich aber nicht klebrig anfühlt. Für unter 1€ kann man damit nichts verkehrt machen. Like!
 
Eine zweite kleine Handcreme habe ich diesen Monat leer gemacht: Die Reve de Miel-Handcreme von NUXE. Da gab es mal aus der Reihe einen sehr gehypten Lippenbalsam. Die Handcreme ist jedenfalls eher leicht, also eher etwas für den Alltag zwischendurch. Ich persönlich mochte den Duft nicht so gerne: schwer, süß, pudrig. Sie zog gut ein, ist für mich unterm Strich aber kein Nachkaufprodukt.
 


Der letzte winterliche Badezusatz musste in diesem Monat dran glauben. Alles andere wäre lächerlich oder schlechtes Karma! ;) Das Winterbad von Dresdner Essenz mochte ich gerne. Solide, gut, nette Duft-Kombi aus Zimt und Orangen. Nächstes Jahr gerne wieder.
 
Zwei Mal in diesem Monat habe ich eine Maske verwendet, leider bin ich da sehr faul. Zum einen habe ich die Cadevera Feuchtigkeitsmaske von Müller verwendet. Mit der bin ich ganz gut klargekommen. Sie war fast ein wenig zu schwer. Ich habe nicht das ganze Sachet mit einmal verbraucht, sondern den Rest mehrfach als Nachtcreme verwendet. Auch am nächsten Morgen war dann immer noch etwas Produkt auf dem Gesicht zu spüren. Als Maske verwendet hat sie meine Haut danach allerdings etwas gerötet hinterlassen.
 
Als zweites habe ich von La Roche Posay die Hydraphase Intense Masque verwendet. Die fand ich auch ganz gut. Sie hat mit der einen Anwendung allerdings keine dauerhaften, revolutionären Taten für meine trockene Haut vollbracht. Würde ich gerne später noch mal länger austesten.
 
Bereits nachgekauft habe ich mir den aufgebrauchten Augenbrauenstift von L'Oréal Brow Artist in der Farbe "303 Dark Brunette". Er ist etwas teurer, aber sein Geld für mich definitiv wert, denn er hat keinen Rotstich, wie es leider bei den Drogerie-Marken so häufig der Fall ist. Man kann ihn auch gut "schichten": Leicht aufgetragen gibt er ein schönes Mittelbraun ab, stärker aufgetragen dann ein dunkelbraun. Es ist außerdem schön weich. Dark Brunette ist die dunkelste Nuance aus der Reihe, daneben gibt es noch zwei weitere Töne.
 
Richtig froh war ich, dass ich mich im März endlich durch das P2 Perfect Face! Finish Powder in der Farbe 030 Green Neutralizer gekämpft hatte. Ich mochte es nicht. Ich glaube auch, es gibt es im Moment gar nicht mehr zu kaufen. Die Idee, rote Haut mit der Komplementärfarbe grün abzuschwächen finde ich immer noch sehr interessant (ich verwende aktuell auch wieder ein grünes Produkt), aber dieses war nicht so toll. Es hat die Haut eher weiß gemacht, man sah nicht so ganz gesund aus. Im Winter noch ok, da bin ich meist wirklich weiß, für den Sommer aber nicht mehr schön. Es hat auch nicht wirklich lange mattiert und die Poren eher noch betont.
 
Außerdem auch in diesem Monat wieder aufgebraucht und erneut für gut befunden habe ich folgende Produkte:
 




















 
Welche Produkte haben euren März bestimmt?
 
Bis bald!
Eure Katharina
 


Music Monday #66 | Annenmaykantereit - "Oft gefragt"

04 April 2016

 
Guuuuten Morgen ihr Lieben!

Heute melden wir uns wie gewohnt zurück mit unserer kleinen musikalischen Montagsreihe. Gleiche Stelle, gleiche Welle. :) Wie geht es euch heute? Nach einer verkürzten Woche vielleicht, nach ein wenig Ostern, nach den ersten Frühlingstagen?
 
Ich, Katharina, habe euch heute eine deutschsprachige Band mit dem auf den ersten Blick merkwürdigsten Namen ever ever mitgebracht: Annenmaykantereit. Ich weiß gar nicht, ob ich sie euch eigentlich noch vorstellen muss? Man muss ja sagen, diese Sau wurde schon vor ein, zwei Jahren durchs öffentliche Mediendorf getrieben. Ihr Album erschien jedoch erst in diesem Frühjahr. Für alle, die die Band noch nicht kennen, sei an dieser Stelle nur noch die aller offensichtlichste Frage geklärt, die nach ihrem Namen. Annenmaykantereit sind die drei Nachnamen der Gründungsmitglieder: Herr Annen, Herr May, Herr Kantereit. Mittlerweile haben sie sich Unterstützung durch ein viertes Bandmitglied, einen Bassisten, geholt. Mitgebracht habe ich euch ihr Lied "Oft gefragt":

Annenmaykantereit - "Oft gefragt"

Du hast mich angezogen, ausgezogen, großgezogen.
Und wir sind umgezogen. Ich hab dich angelogen:
Ich nehme keine Drogen
und in der Schule war ich auch.
 
Das erste, was einem einfach bei dieser Band auffällt, ist die Stimme des Sängers Henning May. Um genau zu sein, der Kontrast zwischen dessen Stimme und dessen Alter: Ein Mitte Zwanzigjähriger mit der heiseren Fußballgröl-Stimme eines 40-Jährigen auf Sankt Pauli. Davon bin ich jedes Mal wieder geflasht. Sie hat dadurch etwas sehr welterfahrenes, man denkt, dieser Typ hat sicher schon ne Menge erlebt und mitgemacht. Und so sind auch die meisten Lieder der Band angelegt: Balladen, die von düsteren Zeiten erzählen.
 
Du hast dich oft gefragt, was mich zerreißt.
Ich wollte nicht, dass du es weißt.
Du warst allein zu Haus', hast mich vermisst
Und dich gefragt, was du noch für mich bist.
 
"Oft gefragt" ist ein Lied über die Person, die einem ein Zuhause gegeben hat, die einen großgezogen hat. Ein Zuhause definiert über einen Menschen, statt über einen Ort. Ein Lied über die Eltern, die guten Erfahrungen und die schlechten Erfahrungen mit ihnen oder einfach nur neben ihnen her. Die Entzweiung. Vielleicht sogar darüber, wie man diese Person auch manchmal vor den eigenen Gedanken und Taten beschützen will. Vor allem, dass man all das erlebt haben kann und es inzwischen "ok" ist. Ein Lied das in so einfachen Worten so treffend eine Welt skizziert, dass es fast schon schmerzt. Wahnsinn!
 
Du hast mich abgeholt und hingebracht.
Bist mitten in der Nacht wegen mir aufgewacht.
Ich hab in letzter Zeit zu oft daran gedacht.
 
An dieser Stelle könnte ich euch auch noch erzählen, dass ich mit deutschsprachiger Musik so meine Probleme habe, mich aktuell jedoch zwei Bands ein wenig kurieren oder sagen wir zumindest "versöhnen": Wanda und eben Annenmaykantereit...
 
Zu Hause bist immer nur du.
Zu Hause bist immer noch du.
Ich hab keine Heimat, ich hab nur dich.
Du bist zu Hause für immer und mich.
 
Wie passt dieses Lied nun in der Montag? Nun, um ehrlich zu sein, wollte ich euch eigentlich ein anderes Lied der Band mitbringen, hatte mir schon "21, 22, 23" ausgesucht, weil es treibender und damit besser für den Montagmorgen geeignet schien. Nebenbei transportiert es auch ein Gefühl, mit dem ich mich sehr identifizieren kann. Aber ich kann mir einfach nicht helfen "Oft gefragt" geht mir einfach so richtig unter die Haut. Und irgendwie beruhigt und besänftigt es mich auch mit seiner Botschaft, indem es sagt: Viel ist passiert, trotzdem geht es irgendwie weiter und sieh mal wo du jetzt schon stehst.

Auch Maja von DoubleBlushed lädt euch heute auf ihrem Kanal zu einer Prise deutscher Musik ein. Etwas derber, etwas aggressiver geht es da bei ihr zu. Und dort werdet ihr u.a. auch die Stimme des Herrn May wiederfinden. Nicht gescriptet, reiner Zufall! ♥
 
Habt mit diesem Gefühl an der Hand einen guten Start in die Woche!
Lasst uns wie immer unbedingt eure Gedanken zum Lied da!

✎ Eure Katharina und eure Diana

Rezept: Schneller Brokkoli-Salat

03 April 2016

Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich, Diana, euch ein Rezept für einen schnell zubereiteten Salat, der dank des Fetas auch lange satt macht. Mein Freund und ich machen diesen Salat gern am Wochenende zum Mittag oder auch in der Woche zum Abendessen, wenn es schnell gehen muss, wir aber nicht schon wieder eine Fertigpizza oder Ähnliches essen wollen.


Zutaten:

ca. 500 g TK-Brokkoli
250 g Cherrytomaten
1 Zwiebel
ca. 8 getrocknete Tomaten in Öl
1 Packung Feta
Dressing eurer Wahl

Zubereitung:

Wie bei den meisten Salaten wird einfach alles klein geschnitten und miteinander vermischt. ;) Wir lassen den Brokkoli in einem großen Topf mit Wasser durchziehen, während die Cherrytomaten, die Zwiebel, die getrockneten Tomaten und der Fetakäse geschnitten werden. Den Brokkoli nach dem Kochen bitte gut abtropfen lassen! Alles in eine große Schüssel geben und mit einem Dressing vermischen. 

Die angegebenen Mengen könnt ihr natürlich variieren. Ihr könnt gern weniger Feta nehmen oder die Zwiebel weglassen - ganz wie ihr möchtet!

So, und jetzt folgen noch ein paar  - hoffentlich appetitanregende  - Fotos! ;)











Lasst es euch schmecken!
Eure Diana ♥

Maybelline "The Nudes"-Palette | Playing with Palettes #1

31 März 2016


Hallo ihr Lieben,

wer mag sie nicht - die Vielfalt und gleichzeitig Kompaktheit von Lidschattenpaletten? Eine Palette, unzählige Looks: natürlich oder smokey, nudy vs. farbenfroh, matt gegenüber schimmernden Tönen, kühle und warme Nuancen. Alles in einer Palette, noch dazu in Schminktaschengröße. Ein Traum jedes Lidschattenliebhabers!
 
MONO VS. PALETTE
 
In der letzten Zeit habe ich, Katharina, meine Liebe für Paletten regelrecht wiederentdeckt.  Angefangen hat alles mit meinem Weihnachtsgeschenk von Diana, der Maybelline "The Nudes"-Palette. Lange Zeit gab es nur einzelne Lidschatten für mich, ich besaß nur vier kleinere Paletten, die ich meist nach ein, zwei Mal benutzen wieder weggelegt habe. Immer diese Qual der Wahl, maximal vier Farben - meist zu umständlich für die allmorgendlichen Routine.
 
Monos schienen lange Zeit einfach unkomplizierter - was man brauchte, hat man gekauft. Paletten hingegen waren ihr Geld für mich lange Zeit nicht wert, denn irgendwie waren immer viel zu viele Töne dabei, die ich so gar nicht mochte. Die Qualität von Drogerie-Paletten, wenn es sie denn überhaupt mal gab, und wir reden hier nicht von Trios oder Quattros, war außerdem lange eher schlecht. Mir eine Sleek-Palette für 20€ anzuschaffen, war bis dahin das höchste der Gefühle.
 
PLAYING WITH PALETTES
 
Immer häufiger gibt es mittlerweile qualitativ sehr hochwertige und gleichzeitig preisgünstige Lidschatten-Paletten (und mit preisgünstig meine ich hier alles unter ca. 15€). Ich habe dabei vor allem tolle neuere ausländische Marken wie W7 oder wet'n'wild im Kopf, die allerdings für meinen Geschmack, trotz dass sie ihre Qualität lange unter Beweis gestellt haben, immer noch viel zu "schwer" zu bekommen sind.
 
Die Qual der Wahl habe ich schon angesprochen. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass Paletten anregen, mal zu anderen Farben zu greifen bzw. andere Töne und Finishes miteinander zu kombinieren, v.a. warme mit kühlen Nuancen, matte mit schimmernden. Das mache ich im Alltag meist nicht, sondern greife immer wieder zu den gleichen Kombis. Vielleicht liegt es aber auch am Frühling, dass ich wieder mehr Lust auf Farbe habe - raus aus meiner Comfort-Zone namens taupe. :)

#1 MAYBELLINE - "THE NUDES"
 
Den Auftakt dieser kleinen Serie "Playing with Palettes", die ein paar farbenfrohe, preisgünstige, aber nicht unbedingt brandneue Lidschatten-Paletten vorstellen soll, macht heute die Maybelline "The Nudes"-Palette: Eine eher natürliche Palette mit warmen und kühlen Erdfarben mit matten und schimmernden Effekten.

 

 

Was ich an der Palette toll finde und man selten so sieht ist, dass auf der Rückseite der Palette Vorschläge für verschiedene Farbkombinationen gegeben werden: Quattros bzw. Quads, Trios und Duos, die in der Palette jeweils nebeneinander angeordnet sind. Wie hervorragend das doch zu meinem "Qual der Wahl"-Problem passt. ;) Damit der Post jetzt nicht ellenlang wird, werde ich euch die einzelnen Farben in den vorgeschlagenen Vierer-Gruppen, also in den "Quads", genauer vorstellen. Leider haben sie keine Namen.


1. QUAD: Hier hätten wir eine warme, dunkelbraune Kombination für den Alltag. Die beiden mittleren Brauntöne sind sehr nah beieinander, daher wirkt die Kombi auf dem Auge nicht sonderlich kontrastreich. Der weiße Ton ist leider sehr schwach pigmentiert, hat eine transparente Puderbasis und besteht aufgetragen nur aus goldenen Glitzerpartikeln. Die drei Brauntöne hingegen sind alle sehr gut pigmentiert und wirklich sehr weich. Der obere Ton und der rechte sind matt, der untere hat ein samtiges Finish. Der obere taupe-Ton ist einer meiner Lieblinge aus der Palette.

2. QUAD: Die zweite Vierer-Gruppe ist ein sommerliche, schimmernde und sehr warme Kombination aus sehr ausdrucksstarken Gold- und Kupfer-Tönen. Das auffälligste Quad aus der Palette. Der hellste Ton ist als Highlighter-Farbe matt, was man eher selten sieht. Er verleiht dem Auge eine schöne warme Basis und ist sehr buttrig. Die anderen drei Farben enthalten etwas mehr Glitzer, vor allem der Gold-Ton. Alle vier sind gut pigmentiert.


3. QUAD: Hier haben wir vier Töne, die einen kühleren, semi-matten Smokey-Eye-Look darstellen. Die Nuancen sind allerdings nicht zu kühl, so dass sie von vielen unterschiedlichen Hauttypen getragen werden können. Sie ergeben in Kombination einen kontrastreicheren und damit dramatischeren Look als das erste Quad. Auch hier ist die hellste Farbe auf dem Auge kaum wahrnehmbar. Insgesamt ist das mein Lieblingsquattro aus der Palette, vor allem wegen des hellbraunen Taupe-Tons links.



Oben seht ihr die drei Quads mal aufgetragen. Unter dem Brauenbogen habe ich jeweils die hellste Farbe verwendet (alle drei sind jedoch kaum wahrnehmbar), auf das bewegliche Lid habe ich jeweils die zweithellste Farbe gegeben, die beiden dunkleren Töne sind in der äußeren Lidfalte.
 
FAZIT
 
Für den Preis von unter 15€ war ich von der Qualität doch überrascht. Mit der Palette kommt eines dieser typischen Pinselchen mit einem Schwamm-Applikator und einem Pinsel-Ende, das von der Qualität her, wie zu erwarten, nicht so toll ist. Ist bei mir wie immer im Müll gelandet. Ich hätte mir außerdem einen Spiegel gewünscht.
 
Von den insgesamt 12 Tönen sind bis auf die beiden weißen Töne alle sehr gut pigmentiert, lassen sich gut auftragen und verblenden. In Summe bekommt ihr fünf komplett matte Farben, die allesamt butter-weich sind (wahrscheinlich die größte Überraschung) sowie zwei Satin-Finish-Nuancen und fünf Glitzer-Töne. Je mehr es in Richtung Glitzer geht, desto mehr Fall-Out habt ihr bei den Farben.

Für mich ist die Maybelline "The Nudes"-Palette eine super Einsteigerpalette für warme und kühle Typen, nach meinem Geschmack fehlt lediglich eine zuverlässiger schimmernder Champagner-Ton.


Wie gefällt euch die Palette?
Verwendet ihr gerne große Paletten oder eher einzelne Lidschatten?


✎ Eure Katharina