Music Monday #80 | Sarah Jaffe - "Pretender"

18 Juli 2016

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch? Wie seid ihr heute in die neue Woche gestartet? Voller Vorfreude, Pläne, Zuversicht? Oder aber voller Unbehagen, Panik, schlechtem Gewissen? Vielleicht aber auch einfach voller Ungewissheit. Nun, dann zumindest bieten wir euch mit diesem Beitrag eine kleine Konstante: Unseren heutigen Montagssong. :)
 
Gibt es eigentlich einen besseren Weg, um die Woche zu beginnen als mit neuer Musik? Mit einer Neuentdeckung, die einen fesselt, eventuell einem Ohrwurm, der einen mehrere Tage nicht mehr loslässt? Ein wenig im Stile des letzten Montagsliedes habe ich (Katharina) für euch heute wieder einen  melancholischen Song. Einfach weil es sich gerade danach anfühlt. Ein Lied, dass Fans von Lana del Rey oder Thayer Sarrano begeistern dürfte: Eine starke, aber unaufdringliche Stimme vor atmosphärischem Hintergrund. Eine tieftraurige Ballade zum träumen, zum sehnen. Für den Moment am Tag wenn man denkt, warum muss das alles so sein: Sarah Jaffe "Pretender".

Sarah Jaffe - Pretender

Here's your chance
I give you what you want.
I am a giver.

Here's your chance
To tell me what you want.
I'm a forgiver.


Ein Song um den man, wenn man die üblichen Verdächtigen aus unserer Montagsreihe auf YouTube anschmeist, gar nicht umhin kommt. YouTube nur kurz aus den Augen gelassen und dieses Lied war da und zog mich in seinen Bann. Von der früheren Abneigung, ein Algorithmus meint meine musikalischen Vorlieben besser zu kennen als ich selbst, war plötzlich nichts mehr da. Und ich war dankbar. Manchmal, ganz selten sind dort wahre Songperlen dazwischen, die einen so richtig kriegen, innehalten lassen, begeistern, erschüttern.  So ging es mir mit Sarah Jaffe und diesem Song.

When nobody's around
I'm trying not to care.
I must deliver.

When nobody's home
I will not get the door.
I'm a pretender.


"Pretender" scheint geradezu nur deshalb zu existieren, um der Stimme von Miss Jaffe und ihrem Erlebten einen Rahmen zu geben. Nicht mehr und nicht weniger ist seine Aufgabe. Die Musik will nicht übertönen, nicht von ihr ablenken, will gar keine Aufmerksamkeit vom Hörer. Jede Instrumentalnote scheint nur für ihren Gesang allein arbeiten zu wollen.  Das Lied schwillt an, schwillt ab und lässt einen mit einer enormen Gänsehaut zurück. 2 Minuten 30 voller Schmerz und Sehnsucht mit einer wunderbaren Aussage. Wenn ihr dieses Lied heute aushaltet, verspreche ich euch, fühlt ihr euch danach besser.

Wenn ihr jetzt kurz durchatmet und tiefenentspannt seid, dann schaut bitte auch heute wieder bei Majas MusicMonday auf DoubleBlushed vorbei. Sie schickt euch heute aus dem Urlaub ein sehr treibendes, energiegeladenes Lied, das sich perfekt im Anschluss an unseren Song macht.
 
Alle Liebe für diese Woche!
Eure Katharina und eure Diana

Kommentare:

  1. Gänsehaut-Feeling! Echt ein guter Song.

    Liebste Grüße,
    Nadine
    www.lyvzblog.blogspot.de

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    1. Hallo liebe Nadine,

      danke, dass du das mit mir geteilt hast. Ich hatte auch mehrfach Gänsehaut. Wahnsinn, dass das Musik in einem auslösen kann, oder? Aber auch wahnsinnig schön. :)

      Liebe Grüße
      Katharina

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